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FC Erzgebirge Aue: Zittersieg gegen Unterhaching

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Mit einem 2:1(1:0)-Heimsieg gegen die Spielvereinigung Unterhaching schieben sich die Auer in der Dritten Liga noch einmal näher in die Tabellenspitze heran. Wermutstropfen an diesem Nachmittag: Der Torjäger der Veilchen musste verletzt vom Platz.

Aue.

Es ist noch nicht vorbei. Am 34. von 38 Spieltagen hat der FC Erzgebirge mit einem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen die Spielvereinigung Unterhaching ein Signal gesendet und sich für die 1:3-Pleite der Vorwoche in Verl rehabilitiert. Vor 6480 Zuschauern, darunter etwa 70 im Gästefanblock, erzielten Marvin Stefaniak (40.) uns Steffen Meuer (46.) die Tore für die Auer. Der Treffer für die Gäste fiel durch ein Eigentor von Steffen Nkansah (69.).

13-mal standen sich beide Vereine zuvor in 2. und 3. Liga gegenüber, die Bilanz der Veilchen ist bei vier zu zwei Siegen leicht positiv. Sieben Partien endeten remis. So auch das Hinspiel im November, bei dem es zwar eine ganze Reihe Chancen, aber keine Tore gab. Damals gingen die Kontrahenten auf Platz sechs und sieben als Tabellennachbarn ins Match, vor dem Rückspiel waren sie als Achter und Neunter auch. Zu erwarten war also ein Duell auf Augenhöhe.

Im Vergleich zum Halbfinalmatch im Sachsenpokal, bei dem die Veilchen am Dienstag mit einem souveränen 4:0-Erfolg in Bischofswerda ins Endspiel eingezogen waren, nahm FCE-Coach Pavel Dotchev zwei Änderungen an seiner Startelf vor: Stammkeeper Martin Männel rückte an Stelle von Tim Kips wieder zwischen die Pfosten, in der Abwehrkette begann Steffen Nkansah anstatt Niko Vukancic.

Wie Dotchev hatte auch sein Gegenüber Marc Unterberger vor dem Spiel ein offensives Feuerwerk versprochen. Die Trainer kündigten an, „voll draufzugehen“. Ganz so sah es auf dem Platz erst einmal nicht aus. Vor allem die Randmünchner begannen eher vorsichtig, die Pressingmaschine lief erst einmal auf Schonbetrieb. So gab es viel Ballbesitz für den FCE, viele Pässe, aber kein Durchkommen Richtung des Kastens von Hachings Schlussmann René Vollath. Jacobs Schuss wurde noch abgeblockt (9.), auf der anderen Seite ging Mathias Fetschs Kopfball auf statt ins Tor (17.).

Verletzung beim Torschuss

Bei einem vom Ex-Auer Simon Skarlatidis eingeleiteten und beendeten Konter über Fetsch und Patrick Hobsch war dann Marco Schikora in letzter Sekunde zur Stelle und blockte Skarlatidis noch ab (25.), Fetschs Schuss kurz darauf wehrte Männel mit den Füßen ab (26.). Für die Erzgebirger probierte es Torjäger Marcel Bär noch einmal von der Strafraumgrenze, kein Problem für Vollath (30.). Es war Bärs letzte Aktion an diesem Nachmittag: Bei seinem Schuss zog sich der 31-Jährige eine Zerrung im rechten Oberschenkel zu, konnte nicht weiterspielen. Für Bär kam Vukancic in die Partie, Steffen Meuer rückte ins Sturmzentrum.

In die Verwirrung hinein fiel fast das 0:1. Die Bayern hatten sich im Auer Strafraum festgesetzt, der Ball am zu Hobsch, der zum Glück für den FCE zu weit rechts zielte (34.). Die Hausherren waren jetzt ein wenig von der Rolle. Die Hachinger, die vor einer Woche das Aufsteigerduell in Lübeck mit 4:1 gewinnen und damit eine kleine Negativserie stoppen konnten, bekamen Oberwasser.

Zwei Abwehrpatzer helfen Aue

Aber nur, bis sich Markus Schwabl einen Patzer erlaubte und Marvin Stefaniak damit den Weg zum Tor frei machte. Der Mann mit dem Zopf ließ sich nicht zweimal bitten, schlenzte den Ball passgenau neben dem rechten Pfosten zur Führung für die Veilchen ins Netz (40.). Mit dem 1:0 ging es in die Kabine.

Kaum wieder heraus, war das Match nach dem ersten Auer Angriff der zweiten Hälfte vorentschieden. Diesmal patzte Hachings Max Lamby, der Vukancics langen Pass nicht klären konnte und zu Steffen Meuer durchließ, der zum 2:0 vollendete (46.).

Nkansah trifft ins eigene Netz

Geschlagen gaben sich die Unterhachinger noch nicht. Mit einer starken Parade klärte Männel gegen Aaron Keller zur Ecke (58.). Geschlagen wurde Männel dann einmal mehr von einem Mitspieler: Nkansah grätschte in Kellers Flanke und lenkte die Kugel ins eigene Netz (69.). Boris Tashchy hatte gleich zweimal das 3:1 auf dem Fuß, scheiterte an Vollath (78. und 80.). Und so mussten die Veilchen-Fans bis zum Schluss zittern. In der Nachspielzeit lag der Ball sogar noch einmal hinter Martin Männel im Netz. Zum Glück stand der mit nach vorn geeilte Hachinger Keeper Vollath bei seinem Schuss im Abseits. Nach 94 Minuten waren die drei Punkte für de FC Erzgebirge im Sack. Für schwache Nerven war das nichts.

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