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FC Erzgebirge Aue: 1:3-Pleite in Verl bringt das Ende aller Träume

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Der FC Erzgebirge kann für ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen. Beim SC Verl unterlagen die Auer mit 1:3. In beiden Halbzeiten gab es schon zu Beginn eine kalte Dusche.

Verl.

Keine Punkte in Ostwestfalen: Der FC Erzgebirge verlor sein Auswärtsspiel beim SC Verl klar und deutlich mit 1:3 (0:1). Niclas Nadj, Lars Lokotsch sowie Marco Schikora, der ins eigene Netz traf, sorgten vor 2005 Zuschauern für die Tore der Gastgeber. Steffen Nkansah verkürzte eine Viertelstunde vor Schluss für die Auer.

„Wenn wir heute gewinnen, können wir weiter träumen“, hatte Pavel Dotchev vor dem Anpfiff gesagt, „wir dürfen uns jetzt einfach keine Fehler mehr erlauben.“ An diesem Samstag waren es dann doch ein, zwei Fehler zuviel. Und die Träumerei dürfte nun tatsächlich ein Ende haben.

Im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg musste der Auer Trainer zwei Änderungen vornehmen: Boris Tashchy und auch Kilian Jakob hatten gegen die Breisgauer ihre jeweils fünfte gelbe Karte gesehen und fehlten gesperrt. Dafür durften in Verl Joshua Schwirten und Korbinian Burger mal wieder in der Startelf ran - für Burger das vierte, für Schwirten erst das dritte Mal in dieser Saison.

Zwei Wechsel gab es auch bei den Gastgebern, die zuletzt ein 0:0 beim Lübeck eingefahren hatten: Pernot und Otto blieben draußen, Mikic und Taz kamen rein. Die Ostwestfalen rangieren im unteren Mittelfeld der Tabelle, haben nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren. Nach einem punktlosen Februar hat sich der SC ab März wieder stabilisiert, war in den vergangenen fünf Partien ungeschlagen geblieben.

Und gegen Aue legten sie einen Schnellstart hin: Nach dem ersten gelungenen Angriff der Hausherren überhaupt hieß es schon 1:0 für die Gastgeber: Stöckers Eingabe von der linken Seite fand im Strafraum Nadj, der den Ball unter die Querlatte feuerte. Mirnes Pepic war einen Schritt zu spät gekommen, Martin Männel ohne Abwehrchance (6.).

Auf der anderen Seite verhinderte Keeper Müller nur drei Minuten später gegen Steffen Meuer den prompten Ausgleich (10.). Viel mehr kam von den Sachsen in der ersten Halbzeit nicht. Sie hatten zwar ein leichtes Plus beim Ballbesitz und auch den gewonnenen Zweikämpfen, aber ein Minus an Torschüssen. Nur Meuer (weit drüber/27.) und Pepic (kein Problem für Müller/29.) versuchten es noch einmal. Martin Männel hatte hingegen mehr zu tun, als ihm lieb sein konnte. Der FCE-Kapitän hielt Taz‘ Fernschuss (28.), parierte gegen Lokotsch (38.), begrub den Ball vor dem einschussbereiten Ochojski unter sich (41.). Zur Pause sah es nicht so gut aus für die Dotchev-Truppe.

Wie die erste begann auch die zweite Hälfte mit einer kalten Dusche für die Gäste: Lars Lokotsch tankte sich mit viel Energie durch die Auer Abwehr, setzte sich gegen Steffen Nkansah und Erik Majetschak durch und lupfte den Ball über Männel hinweg zum 2:0 ins Netz (49.). Für den Ex-Zwickauer war es bereits der zehnte Saisontreffer. Den elften verhinderte Marco Schikora, der den Ball nach Stöckers Eingabe vor dem Lokotsch erwischte, dabei aber in den eigenen Kasten bugsierte. Ein bitteres Eigentor, das allen Ambitionen der Veilchen ein frühes Ende setzte (55.).

Zu Ende war das Match freilich noch nicht. Die Verler ließen es jetzt ruhiger angehen, die Auer waren weiterhin das aktivere Team. Als Steffen Nkansah in der 76. Minute von der Strafraumgrenze abzog und zum 1:3 traf, keimte noch einmal Hoffnung auf. Vergeblich. Die Erzgebiger brachten keinen weiteren gefährlichen Angriff mehr zustande, nach insgesamt 93 Minuten war Schluss und der Aufstiegszug wohl ohne die Veilchen abgefahren.

Für den FCE geht es schon am Dienstag (Anstoß 18 Uhr) mit dem Sachsenpokal-Halbfinale in Bischofswerda weiter - ein Spiel, das nach dem Ergebnis von Verl noch wichtiger geworden ist.

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