Chemnitzer FC gewinnt zwei Testspiele an einem Tag

Belek.

Der Chemnitzer FC hat am Sonntag im Trainingslager sein zweites und drittes Testspiel gewonnen. In Belek bezwangen die Himmelblauen den Zweitligisten FC Aarau aus der Schweiz 3:1 (0:1). Nachdem Chemnitz in der 40. Minute in Rückstand geriet, konnte das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner das Ergebnis im zweiten Durchgang drehen. Zunächst war es Tim Campulka, der in der 62. Minute im Anschluss an eine Ecke per Kopf ausglich. 5. Minuten später brachte Davud Tuma den CFC durch einen verwandelten Freistoß in Führung, schließlich stellte Dejan Bozic in der 76. Minute den Endstand her.

"Wir haben etwas schwer in das Spiel gefunden. Da waren ein paar Dinge dabei, die mir nicht gefallen haben. Das haben wir zur Pause besprochen. Die zweite Halbzeit haben wir gut und dominant absolviert und hätten sogar das eine oder andere Tor mehr machen können. Aber auch der Gegner hatte noch seine Möglichkeiten", schätzte Glöckner ein.

Wenige Stunden später setzte sich der CFC mit einem komplett anderen Kader im Duell zweier Fußball-Drittligisten mit 2:1 (1:0) gegen Waldhof Mannheim durch. Die Himmelblauen gingen in Side gegen Mannheim durch einen Schuss aus der Drehung von Tarsis Bonga (35.) in Führung. Nach dem Wechsel nutzte Kevin Koffi (52.) einen Abwehrfehler zum Ausgleich. Kurz vor Schluss schlug Torjäger Philipp Hosiner (90.) zu und traf aus kurzer Distanz zum Sieg. 

Die Freude über den Erfolg wurde durch die Verletzung  von Clemens Schoppenhauer etwas getrübt, der deshalb zur Pause vom Feld musste. "Er hat mit Problemen im Oberschenkel zu kämpfen. Was genau passiert ist, muss die medizinische Abteilung herausfinden", sagte CFC-Cheftrainer Patrick Glöckner. Aus sportlicher Sicht zeigte sich der Coach sehr zufrieden. "Wir haben eine perfekte erste Halbzeit gespielt. Nach Schoppenhauers Verletzung mussten wir taktisch umstellen. Das hat zunächst unseren Spielfluss  gehemmt. Aber die letzten 30 Minuten hatten wir das Spiel wieder im Griff und haben verdient gewonnen", sagte Glölckner. Am Dienstag reisen die Sachsen zurück in die Heimat. (kbe/dpa)

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