CPSV wählt seine Sportler des Jahres 2016

Joachim Eilers gewinnt zum zweiten Mal in Folge - Mitglieder stimmen ab

Der Chemnitzer Polizeisportverein (CPSV) hat seine Sportler des Jahres gewählt. Der CPSV ist mit annähernd 1350 Mitgliedern der zweitgrößte Sportverein der Stadt. Angeboten werden 20 Sportarten. Für die Ehrung, die jedes Jahr vorgenommen wird, standen 16 Sportler und Sportlerinnen sowie vier Teams zur Auswahl. Sie wurden von den 20 Sektionen des Clubs vorgeschlagen. Die gewählten Athleten wurden ihm Rahmen des Heimspiels der Drittliga-Volleyballerinnen am vergangenen Samstag ausgezeichnet.

Sportlerin: Bei den Frauen setzte sich die Turnerin Nicola Kemmerling durch. Die 21-Jährige ist unter anderem Sachsenmeisterin im Mehrkampf. Zudem hat sie bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften den fünften Rang belegt.

Sportler: Bei den Männern wurde das wohl bekannteste CPSV-Mitglied geehrt. Zum zweiten Mal in Folge gewann Joachim Eilers die Abstimmung. Der Bahnradfahrer wurde im vergangenen Jahr Doppelweltmeister im Keirin und im 1000-Meter-Zeitfahren. Der 26-Jährige startete zudem bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo er allerdings eine Medaille knapp verpasste.

Nachwuchssportler/in: Bei den Mädchen erhielt Josée Feige die meisten Stimmen. Die elfjährige Judo-Kämpferin gewann unter anderem den Bezirksmeister-Titel und die Bronzemedaille bei der Landesmeisterschaft. Bei den Jungen setzte sich Rouven Raths durch. Der 17-jährige Schwimmer hat mit dem Team Westsachsen den Danish International Swim Cup gewonnen. Er ist zudem seit zwei Jahren als Trainer aktiv.

Mannschaft: In dieser Kategorie bekamen zwei Team gleich viele Punkte: zum einen die Turn-Mannschaft der U13-Mädchen (Rita Schneider, Isolde Kirk, Annabell Mandel, Amelie-Linh Westphal, Lucia Götze), die unter anderem die Landesmeisterschaft und den bundesoffenen Wettkampf in Falkensee gewann. Außerdem wurde die Frauen-Judo-Mannschaft ausgezeichnet. Das 20-köpfige Team der Trainer Dirk Hilbig und Jens Unger hat in der Gruppe Süd der zweiten Bundesliga Rang sieben belegt.

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