Fehlstart für Aufsteiger Blau-Weiß

In der Fußball-Landesklasse kassierten die Gablenzer die zweite Niederlage. Besser lief es für Germania und Ifa.

Mit 1:o gewonnen und der Torschütze hieß wieder Markus Fiedler: Der TSV Germania wiederholte gestern in der Fußball-Landesklasse gegen den VfB Fortuna den Erfolg in Schneeberg von der Vorwoche. "Wir haben an die Leistung angeknüpft und engagiert und diszipliniert gespielt", schätzte Trainer Lutz Wienhold ein. In einer fairen Partie ohne Verwarnungen gab es wenige Chancen auf beiden Seiten. Nur in den letzten zehn Minuten geriet Germania unter Druck, hielt aber den Vorsprung und ist nun Tabellenzweiter.

"Es war das erwartet schwere Spiel. Germania verteidigt gut", sagte VfB-Coach Rocco Dittrich. Er sah sein junges Team oft die falschen Mittel wählen. So wurde der Ball geschlagen, wenn eher Passspiel angesagt gewesen wäre. Dittrich registrierte ein Übergewicht seiner Elf bei den Spielanteilen. Beim Gegentor habe sein Team schlecht verteidigt.

Ifa verbuchte gegen Neuling Treuen einen 3:1 (2:0)-Sieg. "Das zeichnet eine Mannschaft aus, wenn sie aus der Not eine Tugend macht", resümierte Ifa-Trainer René Wagner. Denn die personelle Situation hatte ihm schon vor dem Anpfiff den Schweiß auf die Stirn getrieben. Die Gablenzer beschäftigten den Kontrahenten und wurden mit dem 1:0 durch Tim Rosenthal sicherer. Fred Möckel legte noch vor der Pause ein Tor nach. Nach dem Wechsel konnte Ifa wenig Entlastung schaffen. Der Anschluss der Gäste blieb ohne Folgen. Felix Klein-Heinzmann machte kurz vor Schluss alles klar.

Handwerk Rabenstein brachte aus Gelenau einen späten 2:1 (0:1)-Erfolg mit. Die eingewechselten Kicker Tobby Schmidt (62.) und Ringo Delling (90.+1) drehten die Partie, nachdem der Gastgeber per Standard das 1:0 markiert hatte. Schon in der Vorwoche gegen Ifa war der Ausgleich erst in der Nachspielzeit gefallen. "Im Moment stimmt einfach das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag noch nicht", konstatierte Coach André Stöhr nach zahlreichen vergebenen Chancen.

Nichts zu holen gab es für Aufsteiger Blau-Weiß, der bei Lok Zwickau mit 1:4 (1:2) verlor. Aus Sicht von Trainer Mario Wesely fiel die Niederlage aber zu hoch aus. "Wir wurden unter Wert geschlagen", beklagt der Coach. Den frühen Rückstand egalisierte Marco Lenz. Noch vor der Pause trafen die Zwickauer zum 2:1. "Im zweiten Durchgang waren wir dem Ausgleich nahe", berichtet Wesely. Der fiel aber nicht - stattdessen trafen die Gastgeber noch zweimal. Bezeichnend: Drei von vier Gegentoren kassierte Blau-Weiß nach individuellen Fehlern. "Wenn wir die nicht abstellen, wird es schwer in dieser Liga", so Wesely nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel.

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