Handwerk-Elf dominiert Spitzenspiel

In der Fußball-Landesklasse gewinnen die Rabensteiner 5:0. Bei einem anderen Team stand der Trainer selbst im Tor.

Der 5:0 (3:0)-Erfolg der Fußball-Landesklasse-Elf von Handwerk Rabenstein im Spitzenspiel in Marienberg kann durchaus das Prädikat "bemerkenswert" bekommen. "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben nur zwei Torschüsse für den Gegner zugelassen und in der ersten Hälfte unsere Chancen konsequent genutzt", betonte Trainer André Stöhr. Auch nach der Pause verwalteten die Rabensteiner den Vorsprung nicht nur, sondern spielten weiter offensiv. Ins Tor trafen Phil Mühlig (2), Maximilian Scherres, Thanh Giang Nguyen und Kevin Kaufmann.

Der FSV Burkhardtsdorf bekam in Schneeberg mit dem 2:9 (1:7) eine deftige Packung. Coach Mirko Krebs fehlten aus verschiedenen Gründen zehn Spieler. Entsprechend rückten Kicker nach. Im Tor war die Not besonders groß, sodass Krebs kurzerhand selbst im Kasten stand und neun Treffer kassierte. "Unsere zweite Mannschaft spielt in der zweiten Kreisklasse. Da ist der Qualitätsunterschied zu groß. Wir sind überrannt worden", meinte er. Die FSV-Tore markierten Philipp Oelschlägel und Lars Streckenbach.

Der VfB Fortuna kehrte mit einer deutlichen Niederlage aus Gelenau zurück. Die Further verloren mit 1:5 (0:1). Dass gleich nach der Pause Florian Rüger den Ausgleich erzielte, erwies sich im Nachhinein als Gift für den VfB. "Wir wollten mit Gewalt das 2:1 nachlegen und sind dabei in Konter gelaufen", berichtete Trainer Mario Lüdemann. Lange Bälle auf die Kolditz-Brüder, die für ihre Torgefahr bekannt sind, brachen dem VfB das Genick. Allein zwischen der 55. und 59. Minute schlug Gelenau dreimal zu.

In der Staffel Mitte ist beim SV Hartmannsdorf der Wurm drin. Die 0:4 (0:2)-Heimniederlage gegen Sebnitz war die dritte Pleite in Folge ohne eigenes Tor. "Wir sind in einem mentalen Loch. Man kann gegen die Gegner verlieren, aber die Art und Weise hat nicht gepasst. Sebnitz hat mit wenig Aufwand vier Tore erzielt", resümierte Coach Alexander Theuer. Die Hartmannsdorfer bekamen während der gesamten Partie keinen Zugriff auf den Kontrahenten.

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