Niners am Mittwochabend gefordert

Der Basketball-Zweitligist empfängt das Team aus Schwenningen - eine Partie unter besonderen Vorzeichen.

92 Punkte haben sie am frühen Sonntagabend in Trier markiert. Eigentlich müsste diese Ausbeute reichen, um einen souveränen Auswärtserfolg zu landen. Aber denkste: Basketball-Zweitligist Niners Chemnitz gestattete den Gastgebern 97 Zähler und kassierte seine erste Niederlage in der noch jungen Saison. "Das Endergebnis zeigt, wo die Probleme lagen. Die Mannschaft hatte Schwierigkeiten in der Verteidigung und im Reboundverhalten", sagte Vereinssprecher Matthias Pattloch. Dementsprechend war die lange Heimfahrt, die erst nach Mitternacht endete, alles andere als vergnügungssteuerpflichtig.

Selbst schuld: Der Aufstiegsmitfavorit aus Sachsen ließ sich von den Gladiators in Trier über weite Strecken den Schneid abkaufen. "Wir hatten große Probleme, dem Offensivdrang des Kontrahenten Einhalt zu gebieten", resümierte Pattloch. Einer der entscheidenden Vorteile auf Trierer Seite war die Dreierquote: Während die "Gladiatoren" 12 von 26 Versuche versenkten, hatten die Niners ein weniger ruhiges Händchen (7 von 22). Vermisst wurde Neuzugang Niklas Wimberg. Der aus Oldenburg stammende 2,06-Meter-Mann fiel wegen einer Bänderdehnung aus.

Lange grübeln müssen die Schützlinge von Trainer Rodrigo Pastore nach dieser Schlappe nicht. Sie haben umgehend die Chance auf Wiedergutmachung. Zu ungewöhnlicher Zeit, am morgigen Mittwoch um 19.30 Uhr, bestreiten sie in der Chemnitzer Messe bereits ihre nächste Partie gegen die Panthers Schwenningen aus Baden-Württemberg. "Wir haben bei unserem Umzug von der Hartmannhalle in die Messe einkalkuliert, dass wir ein paarmal an Werktagen spielen müssen", so Pattloch. Man sei zufrieden, wenn am Mittwoch hinsichtlich der Zuschauerzahl "die Zwei fällt", sprich mindestens 2000 Besucher begrüßt werden können.

Diese etwas geringere Resonanz werde wieder ausgeglichen, zum Beispiel beim Derby gegen Jena oder im Weihnachtsspiel gegen Nürnberg. Dann können die Chemnitzer mit einer vollen Hütte rechnen. Für Basketballspiele ist die Messe so umgebaut worden, dass 4200 Fans hineinpassen. Bei besonderen Knüllern kann die Kapazität auf 5200 Plätze erhöht werden.

Eintrittskarten für die Heimspiele der Chemnitzer Niners gibt es in den Shops der "Freien Presse".

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