Weitere CFC-Sponsoren ziehen sich zurück

Viele namhafte Firmen der Region unterstützen den insolventen Fußball-Regionalligisten. Nach der Trauerkundgebung für einen gestorbenen Neonazi am Samstag im Stadion ziehen einige nun Konsequenzen.

Chemieanlagenbau Chemnitz: Die Firma CAC wird gemeinsam mit der Sparkasse Chemnitz, KPM Bau und Wernesgrüner als Premiumsponsor des Chemnitzer FC geführt. Das Unternehmen werde sein Engagement zum Ende dieser Saison im Juni beenden, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung. Diese Entscheidung sei bereits im Dezember gefallen und dem Verein mitgeteilt worden. "Die Ereignisse dieses Wochenendes bestärken die Entscheidung", teilt CAC mit. "Wir prüfen aber aktuell juristisch, unsere Leistungen mit sofortiger Wirkung einzustellen", so Geschäftsführer und Sprecher Jörg Engelmann. CAC sei ein international tätiges Ingenieurunternehmen mit Kundenbeziehungen in mehr als 50 Ländern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus fast 30 Nationen. "Wir stehen daher nicht nur persönlich, sondern auch als Arbeitgeber und Geschäftspartner für die Werte eines weltoffenen, friedlichen und toleranten Miteinanders", so Engelmann.

Sparkasse Chemnitz: Das Kreditinstitut hatte bereits am Sonntag mitgeteilt, dass es seine Unterstützung für den CFC zum Saisonende aufgeben werde. Sprecher Sven Mücklich zufolge ist diese Entscheidung in der vergangenen Woche gefallen und dem CFC am 7. März mitgeteilt worden. "Die Ereignisse vom Samstag bestätigen uns, dass diese Entscheidung richtig war", so Mücklich am Sonntag. Nach Bekanntwerden der Vorfälle hätten die Sparkasse Beschwerden per E-Mail und auf Facebook erreicht, berichtet er. "Wir können die Reaktionen verstehen. Wir distanzieren uns in aller Entschiedenheit. Für uns sind Bilder, wie sie am Samstag entstanden sind, nicht akzeptabel."

KPM Bau: Das Unternehmen KPM Bau aus Limbach-Oberfrohna ist einer von vier Großsponsoren. Im Gegensatz zur Sparkasse und CAC werde KPM das Sponsoring aber nicht einstellen, sagt Geschäftsführer Gunther Kermer auf Anfrage von "Freie Presse". "Nach jetzigem Stand bleiben wir dabei." Die Probleme, die sich am Wochenende gezeigt haben, müsse man gemeinsam lösen. "Es sind auch nicht Probleme des CFC allein, sondern die der Stadt", so Kermer zur "Freien Presse".

Wernesgrüner: Die Brauerei lässt auf Anfrage offen, ob sie umgehend etwas an ihrem Engagement für die Himmelblauen ändern wird. "Die Wernesgrüner Brauerei distanziert sich deutlich von den Vorfällen beim Spiel des CFC am vergangenen Samstag im Chemnitzer Stadion", teilte Geschäftsführer Marc Kusche schriftlich auf Anfrage mit. Anliegen des Sponsoring sei es, Sport und die Vereinsarbeit zu fördern und damit ein gesellschaftlich attraktives Umfeld zu schaffen. "Sollten wir unsere Ziele nicht gewahrt sehen, werden wir entsprechende Konsequenzen daraus ziehen", so der Geschäftsführer weiter.

Komsa: Der Telekommunikationsdienstleister aus Hartmannsdorf beendet sein Sponsoring zum Ende der Saison. Hintergrund sei, dass Komsa künftig vor allem das ehrenamtlichen Engagement seiner Mitarbeiter unterstützen werde, erklärt Sprecherin Andrea Fiedler. Der CFC wisse seit Mai 2018, dass der Vertrag, der im Juni ende, nicht verlängert werde. Das Komsa-Tochterunternehmen aetka trat zeitweise als CFC-Trikotsponsor auf. Das Unternehmen distanziert sich von den Vorfällen am Wochenende. "Wir erwarten eine gründliche und glaubhafte Aufarbeitung seitens des CFC, um Schaden von den Mitarbeitern, Helfern, Fans sowie Spielern, die sich mit guten Absichten für den Verein einsetzen, und von der Region Chemnitz abzuwenden", schreibt Fiedler.

CFC trennt sich von Mitarbeitern - Niners reagieren ebenfalls

Nach den Ereignissen im Stadion am Samstag hat der CFC am Montag die Trennung von drei Mitarbeitern bekanntgegeben. Es handelt sich um die Fanbeauftragte Peggy Schellenberger, Stadionsprecher Olaf Kadner sowie Maximilian Glös, der zuletzt in der Kommunikationsabteilung des Vereins tätig war. Schellenbergerhatte auf ihrer privaten Facebookseite ihre Trauer für den verstorbenen Chemnitzer Neonazi zum Ausdruck gebracht. Kadner hatte die Trauerkundgebung unmittelbar vor Anpfiff der Drittliga-Partie gegen Altglienicke anmoderiert. Er habe lediglich einen Text verlesen, den er vom Veranstalter bekommen habe, teilte Kadner auf Anfrage von "Freie Presse" mit. Zu einer Schweigeminute habe er nicht aufgerufen, betonte er.

Basketball-Zweitligist Niners Chemnitz gab ebenfalls die Trennung von Kadner bekannt. Man werde ihn nicht mehr als Hallensprecher einsetzen, teilte Geschäftsführer Steffen Herhold auf Anfrage mit.

Bewertung des Artikels: Ø 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen
17Kommentare
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  • 7
    3
    hartmann856
    12.03.2019

    @osgar: sorry, das war als Reaktion auf die beiden Kommentare von 881924 gedacht. Ich hätte es dementsprechend kennzeichnen sollen.

  • 4
    8
    osgar
    12.03.2019

    Also Herr oder Frau @Hartmann, dass Thomas H. über Jahre hinweg den CFC geprägt hat, entspringt Ihrer Phantasie.
    Einfach mal richtig informieren. Selbst die FP hat, wie hier auch nachzulesen war, seine Security-Firma gebucht. Hat der Herr damit auch die FP geprägt?

  • 19
    6
    hartmann856
    12.03.2019

    Thomas H. war nicht nur ein bisschen rechts. Dieser Mann war bekennender Rassist und hat sich selbst stolz als Nazi bezeichnet. Die Hooliganszene zeichnet sich durch aggressives Auftreten und Gewaltausschreitungen aus. Das hat nichts mit Sport und Leidenschaft zu tun und das ist keine Umgebung in der Jugendliche zu gesellschaftsfähigen Persönlichkeiten wachsen. Dass dieser Mann über Jahre hinweg den Verein geprägt hat, ist nicht positiv zu beurteilen sondern ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen.
    Sponsoren haben selbstverständlich primär wirtschaftliche Interessen. Sie schalten ihre Werbung und unterstützen dabei lokale Sportvereine. Dazu müssen sie keine Fans sein. Der CFC hat auch andere Anhänger. Im Stadion waren 4500 Menschen. Frauen, Kinder, Ausländer, Menschen verschiedener Herkunft und Religion.

  • 11
    21
    881924
    12.03.2019

    @HHCL: ja viele sind rechts orientiert und das ist nicht nur im Chemnitzer Fußball so. Ich verstehe es nicht, wo ist das Problem? Politisch rechts ist wie links nur auf der anderen Seite man ist dadurch doch kein ein Verbrecher. Es gibt nicht nur 1 0 -1 sondern auch noch etwas dazwischen sobald man hier reche Ansichten hat ist man gleich rechtsextrem. Nein ich bin rechts weil ich einige politische Ansichten habe die man rechts politisch auslegen kann aber ich bin nicht extrem. Oder ist Fr. Babalu automatisch linksextrem?

  • 15
    25
    Lesemuffel
    12.03.2019

    ts09212 Erstaunlich, ich kannte Herrn Halle bis Samstag auch nicht. Habe aber seinen Krebstod wie bei jedem anderen Menschen auch bedauert. Ich sehe deshalb keinen Grund, dass jetzt aus allen Rohren gegen den CFC geballert wird.
    881924 vielen Dank für den sachlichen, emotionalen Beitrag. An den Daumen nach unten sehen Sie die ganze verkorkste Lage. An Sachlichkeit ist man offiziell gar nicht interessiert.

  • 22
    15
    UK13
    12.03.2019

    Interessanterweise hat die Freie Presse,wie heute zu lesen war, die Sicherheitsfirma des Verstorbenen vertraglich zur Absicherung des Chemnitzer Pressefestes gebunden.Möglicherweise hat die Stadt Chemnitz ebenso die Dienste des Herrn H.für Stadtfeste u.ä.Veranstaltungen gebucht.Dies läßt sich sicher leicht recherchieren.Um so mehr erstaunt bin ich nun über die Reaktionen dieser Auftraggeber welche zu Tode erschrocken plötzlich auf die Vergangenheit des Herrn H.hinweisen.Dafür gibt es nur einen Begriff-Scheinheiligkeit.
    Möge der Verstorbene in Frieden ruhen.

  • 23
    9
    HHCL
    12.03.2019

    @881924 Rechtsradikale Gesinnung ist bei ihnen essentieller Bestandteil des Fußballs und des CFC?
    Das sollten zukünftige Investoren wissen, damit sie mit ganzem Herzen dabei sein können.

  • 26
    13
    ts09112
    12.03.2019

    Der CFC ist nur ein Spiegel der Gesellschaft. Genau wie vergangenes Jahr haben Menschen weggeschaut, was z.B. bei der "Spontan-Demo" am 27.08. passiert ist.
    Warum haben Zuschauer, die damit nicht einverstanden waren, sich nicht offen im Stadion distanziert???
    Und Herrn Frahn eine Geldstrafe zu verpassen und wieder zur Tagesordnung übergehen, zeigt für mich nicht gerade "von Aufarbeitung der Geschehnisse". Der Mann ist 31 und viele Jahre im Profigeschäft. Sich rauszureden, er hätte es nicht gewußt, was dahintersteht, sorry! Von den Herren Sobotzik und Bergner (übrigens auch viele Jahre im Geschäft) hätte ich eine andere Reaktion erwartet (befristete Suspendierung für Daniel Frahn vom Spielbetrieb mindestens!!!).

  • 16
    35
    881924
    12.03.2019

    Ach wie sie alle das sinkende Schiff verlassen, dass sind doch auch keine Fans es sind halt Sponsoren die den CFC nur als Werbeträger sehen. Und dann wundern sie sich wenn diese Marketingmaßnahmen keine Früchte tragen. Es ist immer das gleiche die Entscheidungsträger dieser Mittelständischen Firmen sind doch in den ganz wenigsten Fällen wirkliche Fans oder kompetent was das Fußballgeschäft angeht. Und auf einmal sitzen diese Leute im Aufsichtsrat, Ehrenrat, Vorstand oder die Krönung als Gesellschafter in der neuen CFC GmbH.

    Ihr Chefs, GFs und Entscheidungsträger seht es bitte ein, Fans des Vereins überzeugt ihr nur wenn ihr Fussball lebt und die Mentalität versteht sonst wird euch kein Sponsoring im Fussball nützen. Dazu gehört eben auch Mal das die Fanszene einen verdienten Fan kondoliert egal welche Vorgeschichte er hatte. Vergesst nicht er hat den Verein mehr geprägt als ihr in eurem 1 bis 2 Jahre wo ihr hier etwas denkt ihr könnt im CFC euer Hobby ausüben weil ihr das nötige Kleingeld habt.

    Vielleicht sollten manche von euch auch hinterfragen ob sie als Zugezogene uns Sachsen / Chemnitzer mit allen historischem auch Verstehen so manchem Westdeutschen traue ich das nicht zu. Ich erlebe diese kam sah siegte täglich. Dazu kommt das die neuen Entscheidungsträger in einer Blase leben in ihrer eigenen Welt. Das ist nur die Entscheidung Porsche oder Benz. Das sind nicht die Leute die die Probleme des täglichen Alltag erleben und auch nicht mitbekommen wie sich Chemnitz verändert hat.

    Also meine Bitte ihr lieben Sponsoren unterstützt den CFC gerne aber nicht nur als reine Marketingmaßname sondern auch mit etwas Herzblut als echte Fans und mit dem entsprechenden Verständnis für unsere Fanszene und Region.

    Sport Frei

  • 7
    6
    franzudo2013
    12.03.2019

    Siehe Pressemitteilung CFC, die die Freie Presse verlinkt hatte:
    "... die gemeinsame Trauer zu ermöglichen. Dies geschah in Übereinstimmung mit Abwägungen, die von den Sicherheitsbehörden getroffen worden waren. ... "
    Gleichlautender Text im FP- Artikel vom 10.03.20191 mit den updates.

  • 23
    3
    HHCL
    12.03.2019

    "Berichterstattung klingt es sogar so, dass die Sicherheitsbehörden (Polizei?) empfohlen haben, der Erpressung der Hooligans nachzugeben ... "

    Wo klingt das so? In der FAZ bekommt man einen ganz anderen Eindruck:
    "Wer da tatsächlich gespielt, zugeschaut und einer extrem rechten Szenegröße kondoliert hat, erschließt sich schon eher aus den Informationen der Chemnitzer Polizeidirektion, die sie der F.A.Z. mitteilte: Die Polizei hatte demnach vorab „im Wissen um die Person und die Vergangenheit des Verstorbenen Bedenken geäußert“. Und: „Im Vorfeld wurden uns gegenüber derartige Drohungen durch Vereinsverantwortliche auch nicht thematisiert.“"

  • 17
    29
    Lesemuffel
    12.03.2019

    Nach diesem gewaltigen Medienecho zu diesem Ereignis, was, wenn in anderer Himmelsrichtung und Stadt passiert, wäre man lapidar zur Tagesordnung übergegangen, aber nicht hier, auf Chemnitz hat man die Visiere eingerichtet. Und sofort geht's los, alle, vom Bundesinnenminister bis zum Sparkassenfilialleiter zeigen ihre "Empörung". Vorschlag: Löst den CFC auf, da er ein Hort von Nazis nach Medien Informationen sein soll.

  • 19
    13
    Malum89
    12.03.2019

    @AliceAndreas - und was war da jetzt unseriös an der Berichterstattung? Gab es keine Nazis, keinen Eklat oder keinen CFC? Na gut - letzteres könnte bald der Fall sein, wenn der Verein sich nicht von den Braunen befreit.

  • 26
    18
    franzudo2013
    12.03.2019

    Das Fussball- und Stadionprojekt stimmt an so vielen Stellen nicht. Das geht beim Bauherren, beim Betreiber, bei der Finanzierung los und hört bei der Zusammenarbeit mit dem Verein CFC noch lange nicht auf.
    Die Frage muss erlaubt sein, welche Rolle die Oberbürgermeisterin hier spielt und ob es nicht langsam Zeit wäre, über einen Rücktritt nachzudenken.
    Wenn Frau Ludwig glaubt, dass eine radikalisierte Fan- Basis sich durch ein von Steinmeier gelobtes Konzert von linksextremen Bands beeindrucken lässt, dann ist das eine politische Fehlleistung erster Klasse.
    Hier müssen sich mal alle Verantwortlichen an die Nase fassen. In der Berichterstattung klingt es sogar so, dass die Sicherheitsbehörden (Polizei?) empfohlen haben, der Erpressung der Hooligans nachzugeben ...
    Man kann ein Spiel auch einfach absagen, wenn die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Man kann auch einfach zurücktreten, wenn man einem die eigene Politik um die Ohren fliegt.

  • 27
    20
    AliceAndreas
    12.03.2019

    FP Titelseite am Mo : "Nazi-Eklat beim CFC".
    FP Titelseite am Di : "Neonazi-Eklat - CFC will zum Gedenken genötigt worden sein"

    ... wenn jede Klatschzeitung seriöser berichtet.

  • 15
    11
    Tauchsieder
    12.03.2019

    Die Amplitude geht hoch, bleibt eine gewisse Zeit auf hohem Niveau und dann .... .
    Die Behauptung der Stadt, dass diese bunt ist, ist doch nicht verkehrt. Man betrachte doch bloß die Schornsteine in dieser Metropole.

  • 47
    1
    HHCL
    12.03.2019

    Es erstaunt mich doch etwas, dass hier (und auch schon in älteren Artikeln) der Eindruck entsteht (entstehen soll?), dass der aktuelle Vorfall dazu geführt habe, dass die Sponsoren nun in Scharen den CFC verlassen. Das ist bei der Sparkasse, der Komsa und dem Chemieanlagenbau Chemnitz nicht der Fall! Das merkt man aber nur, wenn man den ganzen Artikel liest. Wo sind denn die "weiteren Sponsoren", die sich jetzt zurück ziehen? Wernesgrüner prüft und KPM Bau will nichts ändern. Alle anderen haben bereits vor Wochen bzw. Monaten mitgeteilt ihr Engagement beenden zu wollen und prüfen nun nur, ob sie es evtl. gleich tun wollen (bzw. können). (Ich habe davon vorher noch nie etwas gelesen. Was sind denn die Gründe für deren Rückzug? Nur bei der Komsa steht etwas dazu.)

    Der Untertitel: "Viele namhafte Firmen der Region unterstützen den insolventen Fußball-Regionalligisten. Nach der Trauerkundgebung für einen gestorbenen Neonazi am Samstag im Stadion ziehen einige nun Konsequenzen." ist meiner Meinung nach grob verfälschend und liefert wieder hübsche Vorlagen für die Opferrolle.

    Ich finde es auch beachtlich, dass man jetzt, offenbar ohne genaue Prüfung dessen was da gelaufen ist, die Sprecher hinauswirft. Gibt es Anhaltspunkte, dass sie dazu gehören und diese Aktion mit initiiert haben? Sollten sie nur Zettel vorgelesen haben, die sie von höherer Stelle vorgelegt bekamen, halte ich das für bedenklich. Man erfährt leider nichts.

    Zur Trauerbekundung von Frau Schellenberger: Ich kenne sie nicht und weiß auch nicht wie öffentlich ihr Facebook-Profil ist. Ich weiß auch nicht, wie ihre Beziehung zum Verstorbenen war; möglicherweise doch enger? Auch wenn dieser Herr offenbar ganz rechts stand, finde ich es doch sehr befremdlich, dass offenbar jegliche Trauerbekundung anrüchig sein soll. Diese Aktion im Stadion geht natürlich gar nicht und muss aufgearbeitet werden. Da sollte man aber vielleicht im Rathaus anfangen und mal klären, warum die Stadt immer wieder Steuermittel in einen Verein steckt, bei dem Rechtsaußen offenbar ziemlich viel zu sagen haben. Wie kann das sein? Was man hier betreibt ist aus meiner Sicht wieder nur Kosmetik. Die alte Chemnitzer Strategie gegen Rechts: Schwamm drüber, einmal räuspern und behaupten die Stadt sei bunt und weltoffen. So wird das nichts! Das Maß der Realitätsverleugnung in der Politik hatten wir schon mal 1989. Das war kurz vor dem Ende.

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