Bockau bezwingt beide Aufsteiger souverän

Volleyball, Erzgebirgsliga: Männer aus dem Laborantendorf führen Tabelle an - Antonsthal nutzt Heimrecht

Aue/Schwarzenberg.

Die Spieler des Volleyball-Sportkreises sind in die Saison gestartet. In der Erzgebirgsliga setzten die Männer von Vizemeister Bockau mit zwei 2:0-Siegen gleich ein Achtungszeichen. Das Team aus dem Laborantendorf gewann gegen die Aufsteiger Albernau und Planitz, steht damit nun an der Spitze der Tabelle.

Nur im ersten Satz gegen Albernau wackelte Bockau und musste bis 27 Punkte gehen, ehe sich die Hausherren geschlagen gaben. Die folgenden Durchgänge waren erwartungsgemäß eine klare Sache für den Favoriten. Spannend gestaltete sich im Anschluss das Duell der beiden Aufsteiger. Die Planitzer aus dem Raum Zwickau spielen erstmals in dieser Staffel und mussten feststellen, dass doch ein schärferer Wind weht als in der 1. Erzgebirgsklasse. Sie hielten das Spiel lange offen, unterlagen am Ende aber doch mit 0:2.

In Breitenbrunn trafen Antonsthal, Thalheim und Venusberg aufeinander. Im ersten Satz kam Antonsthal gegen Thalheim überhaupt nicht ins Spiel. Erst beim Stand von 21:14 für Thalheim regte sich bei den Antonsthalern etwas. Bis auf 23:24 kämpften sie sich heran, doch der Endspurt kam zu spät. In den folgenden zwei Sätzen ließ Antonsthal jedoch nichts mehr anbrennen und gewann das Duell 2:1. Auch gegen Venusberg lief es nicht wesentlich besser, nur mit dem Unterschied, dass Venusberg drei Punkte Vorsprung hatte. Allerdings war dann damit Schluss. Es gab wechselnde Satzbälle - und Antonsthal feierte mit dem Glück des Tüchtigen einen knappen 28:26-Satzgewinn. Der folgende Abschnitt war dann eine sichere Sache für die Antonsthaler, bevor die Venusberger gegen die ersatzgeschwächten Thalheimer ebenfalls einen Erfolg bejubeln durften.

Meister Zschopau verschlief den ersten Satz gegen Beutha und verlor mit 23:25. Beutha hatte damit aber sein Pulver verschossen und erreichte in den folgenden zwei Sätzen jeweils nur 9 Punkte. Breitenbrunn behauptete sich besser gegen Zschopau, brachte den Meister jedoch in keiner Phase in Verlegenheit. Die Verlierer lieferten sich lange ein ausgeglichenes Spiel, ehe Breitenbrunn letztlich siegte. (ls)

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