Doppelpack bringt für Annaberg die Wende

Fußball, Landesklasse: VfB besiegt Marienberg - Gelenau verliert erneut

Annaberg-Buchholz.

Die Landesklasse-Kicker des VfB Annaberg haben ihre englische Woche mit einem 3:2 gegen Marienberg zu einem guten Ende gebracht. Nichts zu holen gab es dagegen gestern für Gelenau.

VfB Annaberg gegen FSV Motor Marienberg 3:2 (1:2): Zwar war die Partie fußballerisch kein Leckerbissen, aber die knapp 100 Zuschauer sahen ein intensives, kampfbetontes Spiel. Die Gäste aus Marienberg gingen zweimal in Führung, doch die Heimelf steckte nie auf. "Mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren ist unsere Truppe sehr jung. Ich bin zufrieden, dass bei meinen Spielern nie die Köpfe runtergegangen sind und wie sich alle gegen die Niederlage gestemmt haben", sagt Trainer Ingo Klöpping. Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte Sebastian Halm, der in der 50. Minute einen Motor-Verteidiger unter Druck setzte, ihm den Ball abnahm und zunächst zum 2:2 einnetzte. 15 Minuten später legte Halm aus 16 Metern das 3:2 nach. "Auch wenn uns Marienberg in den letzten zehn Minuten noch mal ganz schön zugesetzt hat, große Chancen gab es dann keine mehr", sagt Klöpping.

Annaberg: Offenderlein; C. Meyer, Weichert, R. Schulze, T. Meyer (85. Unger), Gerlach, Freund, Haase, Klemm (46. Nixdorf), Halm (83. Lautz), Reichelt; Tore: 0:1 Schröter (10.), 1:1 Meyer (11.), 1:2 Schröter (45.), 2:2, 3:2 Halm (50., 65.); SR: Wehner (Wernesgrün); Z: 94

BSV Gelenau gegen SSV Fortschritt Lichtenstein 0:3 (0:2): Kaum Positives hatte Thomas Kersten zu berichten. "Ich bin nur froh, dass wir nächstes Wochenende spielfrei haben. So bleibt Zeit, einige Verletzungen auszukurieren und vor allem die Abwehr in den Griff zu bekommen", so der BSV-Coach. Mit nur drei Punkten aus sieben Spielen steht Gelenau auf dem vorletzten Tabellenplatz und blieb nur einmal ohne Gegentor. "Ärgerlich, weil ich den Fokus eigentlich auf die Defensive gelegt habe. Aber auch heute haben wir uns hinten kaum gegenseitig geholfen und zu große Abstände gelassen", sagt Kersten. Dass sein derzeit verunsichertes Team einen fragwürdigen Elfmeter gegen sich gepfiffen bekam (24.), habe nicht geholfen. Zwar hielt Torwart Michael Kaiser, aber SSV-Stürmer Rico Bär traf im Nachsetzen. Kersten bescheinigte dem Gegner trotzdem einen verdienten Sieg und ärgert sich: "Dass eine Mannschaft anfängt zu meckern, statt mehr dagegenzuhalten, kannte ich so bisher nicht." (eli)

Gelenau: Kaiser; Loos, Messig, Apfelstädt, Barth, Desczyk, Kolditz, Viererbe, Singer (46. Steinbacher), Szauties (78. Morgenstern), Kopitzke (78. Schüppel); Tore: 0:1 Bär (24.), 0:2 Börner (25.), 0:3 Zurek (84.); SR: Langhelm (Dresden); Z: 53

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