Gastgeber mit erstem und letztem Platz

Der Zwönitzer HSV hat am Wochenende zwei gut besetzte Handballturniere veranstaltet. Die Frauen des SV Schneeberg und der SG Raschau-Beierfeld waren mit dabei.

Zwönitz.

Einmal Erster, einmal Letzter - so ist die Bilanz des Zwönitzer HSV in den beiden von ihm am Wochenende ausgerichteten Handballturnieren gewesen. Bei den Frauen blieb den Gastgeberinnen vorgestern nur die rote Laterne. Der Pokal ging an den Verbandsligisten SV Plauen-Oberlosa II vor Sachsen-liga-Aufsteiger SV Schneeberg, dem HC Glauchau-Meerane aus der Verbandsliga sowie den beiden Bezirksligisten SG Raschau-Beierfeld und HSG Langenhessen/Crimmitschau.

"Das Ergebnis ist eigentlich erwartungsgemäß. Wir haben urlaubs- und krankheitsbedingt im Grunde mit einer zweiten Mannschaft spielen müssen. So waren wir zu schwach aufgestellt", kommentierte HSV-Präsident Ralf Beckmann den letzten Rang. Uwe Hans zeigte sich als Trainer der SG Raschau-Beierfeld "zufrieden mit dem, was die Mädels umgesetzt haben. Wir konnten einiges probieren". Die SG, die sich aufgrund vieler Abgänge voriges Jahr freiwillig aus der Verbandsliga zurückgezogen hatte, vollzog inzwischen den Zusammenschluss mit der zweiten Vertretung. "In der neuen Saison versuchen wir, die Mannschaft dahin zu führen, wo sie hin soll: ins vordere Drittel der Bezirksliga. Wir werden Nachwuchsspielerinnen, die schon im Frauenbereich ran dürfen, einbinden", erklärte Hans, der weiß, dass es nicht leicht wird, weil diese Mädels einen großen Schritt machen müssen. "Defizite gibt es aktuell noch auf der taktischen Seite. Am Angriffs- und am Deckungssystem wird gearbeitet", sagt der Coach.

Für den Trainer des SV Schneeberg, Sascha Thieme, passte der Wettstreit in Zwönitz gut in die Vorbereitung. "Wir haben unter Wettkampfbedingungen Dinge getestet, die in den vergangenen 14 Tagen Gegenstand des Trainings waren."

Im Turnier der Männer am Sonnabend holten die Gastgeber den Pokal. Laut Steven Szpetecki, Abteilungsleiter Handball des HSV, ein verdienter Erfolg der Sachsenliga-Aufsteiger. Platz 2 ging an den SV Plauen-Oberlosa II vor Glauchau-Meerane II, Freiberg und Leipzig-Mitte. Zum besten Spieler wurde der Zwönitzer Jiri Brecko gewählt. Insgesamt zieht Szpetecki ein positives Fazit für das Turnier. "Einzig die Verletzung des Freiberger Spielers Bas-tian Frohs, der sich die Schulter ausgekugelt hat, war ein bedauerlicher Unfall. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung."

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