Großrückerswalde bei Staffelfavorit zu Gast

Fußball, Erzgebirgsliga: 49er reisen zum SV Auerhammer - Derby zwischen Drebach und Zschopau

Zschopau.

Ab Montag ruht der Ball auf den erzgebirgischen Fußballplätzen, das steht seit Mittwoch fest. Doch zumindest an diesem Wochenende wird noch einmal um Tore und Punkte gekämpft, so auch in der höchsten Liga des Kreises, der Erzgebirgsliga.

Die vermutlich härteste Nuss zu knacken hat am Sonntag, 14 Uhr, der SV Großrückerswalde (4./13), der beim SV Auerhammer (2./17) gastiert. Die Auer gelten als einer der heißesten Kandidaten für die Meisterschaft und sind die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga. Christian Steingräber, Trainer der 49er, weiß dank ausführlichem Videostudium, was seine Elf auf dem Kunstrasenplatz in Aue erwartet. "Auerhammer ist eine sehr kompakte Mannschaft, die zielstrebig und schnell in die gegnerische Hälfte vordringt", so der Großrückerswalder Coach. "Wir werden also versuchen, diesen schnellen Spielaufbau zu unterbinden." Von seiner Elf erwarte er eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Burkhardtsdorf am vergangenen Spieltag. "Das ging gar nicht", sagt Steingräber. "Man kann verlieren, aber die Frage ist wie. Da hat es einfach an allem gefehlt." Immerhin: Mit Luca Wemmer, Bertram Thiele und Nils Hänel kehren vermutlich drei Verletzte zurück in den Kader.

Am anderen Ende der Tabelle ist der BSV Gelenau (16./3) zu finden, der noch immer auf den ersten Saisonerfolg wartet. Trainer Nico Barthold hofft darauf, dass sich dieser Umstand nach dem Gastspiel beim FSV Burkhardtsdorf (11./7) geändert hat: "Es wäre schön, wenn wir mit einem guten Gefühl in die Zwangspause gehen." Notgedrungen müsse er die Mannschaft erneut umstellen. "Aber wenn wir eine ähnliche Mentalität wie zuletzt gegen Drebach an den Tag legen und alles raushauen, ist was drin."

Während der SV Tirol Dittmannsdorf (14./5) beim VfB Annaberg (8./9) seinen ersten Saisonsieg veredeln will, kommt es in Drebach zum Derby zwischen dem FV Krokusblüte (3./14) und Aufsteiger Motor Zschopau (6./12). Auch wenn nur zwei Zähler zwischen beiden Teams liegen, dürfte die Favoritenrolle klar verteilt sein und bei den Gastgebern liegen. (frgu)

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