Handgemenge überschattet Heimspiel des FC Lößnitz

Die Landesliga-Fußballer des FC Lößnitz haben sich mit 1:1 (1:0) von Kellerkind BSG Stahl Riesa getrennt. Brisant wurde es vor allem zum Schluss.

Lößnitz.

Die Favoritenrolle ist für Fußball-Landesligist FC Lößnitz am Sonnabend zum Verhängnis geworden. Gegen Kellerkind BSG Stahl Riesa sprang für den Tabellendritten zuhause nur ein 1:1 (1:0) heraus. Das letzte Spiel vor der Winterpause bot aber vor allem in der Schlussphase unschöne Szenen.

Denn in der letzten Minute der Nachspielzeit sah Riesas Sebastian Frenzel nach einem Foul die Rote Karte. Zuvor gab es bereits sechs gelbe Verwarnungen, drei für jedes Team. Nach dem Platzverweis war das Betreuerteam der BSG innerhalb kürzester Zeit auf dem Platz. Es entwickelte sich ein Handgemenge, bei dem auch ein Lößnitzer Spieler zu Fall kam. Beide Kapitäne riefen ihre Mannschaften daraufhin zur Räson. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel nicht noch einmal an. "Riesa hat in dieser Saison schon fast 50 Gelbe Karten kassiert. Wir wussten, dass es ein kampfbetontes Spiel wird", so der Lößnitzer Trainer Heiko Junghans, der sich über das Remis ärgerte. "Auch wenn wir insgesamt eine gute Hinrunde gespielt haben."

So gehört Lößnitz mit 25 Punkten zur Tabellenspitze, während die Gäste mit zwölf Zählern Vorletzte bleiben. Spielerisch war die Überlegenheit der Gastgeber von Beginn an spürbar. In der 20. Minute erzielte Cedric Graf mit dem 1:0 sein zehntes Saisontor und führt die Liste der Top-Torjäger der Liga an. "Wir hätten das Spiel aufgrund vieler Chancen zu unserem Gunsten entscheiden müssen", so Junghans, der in der 64. Minute Keeper Patrick Hettwer verletzungsbedingt einbüßte. Weil sein Ersatz krank fehlte, hütete Defensivmann Ronny Liebold das Tor. "Anschließend verschießen wir einen Elfmeter." Und es kam noch dicker. "Wir hörten auf, Fußball zu spielen und gaben uns dieser Härte der Gäste hin." So erzielte Riesa noch das 1:1 (74.), was die Partie offenbar nicht nur spielerisch befeuerte.

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