Keinerlei Zeichen von Schwäche

Ringen, Regionalliga: Thalheim schlägt Potsdam

Thalheim.

Das war deutlich: Mit 30:4 gegen den RC Germania Potsdam haben die Athleten des Ringervereins Thalheim ihren zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga zementiert und gleichzeitig den Abstand zu Spitzenreiter Markneukirchen konstant gehalten.

Gegen den Tabellensechsten aus Brandenburg, der in der Vorwoche noch zuhause Lugau mit 16:14 bezwungen hatte, war die Überlegenheit der Erzgebirger bei fast allen Vergleichen mehr als augenfällig - und das, obwohl Stammakteur Kevin Mehlhorn verletzungsbedingt fehlte. In seine Gewichtsklasse (80 kg) rückte Tobias Löffler auf, der wiederum von Leon Racz aus der zweiten Mannschaft ersetzt wurde.

Ganz ohne Dramatik geht der Sieg gegen Potsdam dennoch nicht in Annalen ein. So machte der ehemalige Judoka Martin Hopf seinem Gegenüber Radoslaw Dublinowski im Superschwergewicht das Leben mächtig schwer und führte kurz vor dem Ende mit 4:1. Doch dann fasste sich der Thalheimer ein Herz, überrumpelte den Potsdamer mit einem Beingriff und erzielte so den gefeierten 5:4-Endstand. Ein einziges Mal gingen die Gäste zudem auch als Sieger von der Matte. Das gelang erwatungsgemäß ihrem Besten, dem in dieser Saison noch ungeschlagenen Radu Cataragu. Nicht einmal zwei Minuten benötigte der Moldawier im Limit bis 66 Kilogramm, um seinen Gegner Marco Koch mit 18:0 in dessen Schranken zu verweisen. "Das war internationale Spitzenklasse. Man passt kurz nicht auf, schon findet man sich in der Luft wieder", sagte der 40-Jährige Thalheimer, der nach der Pause aber entspannt zusehen konnte, wie sich seine Kollegen keine einzige Blöße mehr gaben.

Nach dem souveränen Erfolg liegt der Fokus der Erzgebirger nun komplett auf dem Spitzenduell kommende Woche in Markneukirchen. Nach der knappen 10:11-Niederlage im Hinkampf sinnen die Thalheimer auf Revanche und wollen den Gastgebern die ersten Verlustpunkte beibringen. (hhä)

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