Letzte Hürde vor dem Winter gemeistert

Viele Skilangläufer fiebern schon den Wettkämpfen in der Loipe entgegen. Doch zunächst ging es noch einmal über Wurzeln.

Marienberg.

Nach der zweiten Auflage des Wurzellaufes, der den traditionellen Herbst-Crosslauf abgelöst hat, zieht Wettkampfleiter Uwe Albrecht vom ATSV Gebirge/ Gelobtland ein überaus positives Fazit: "Mit knapp 220 Teilnehmern, so viele wie seit Jahren nicht mehr, sind wir vollkommen zufrieden. Das zeigt, dass die Strecke gut angenommen wird." Neben Wintersportvereinen wie SSV Sayda, Pulsschlag Neuhausen oder dem Einsiedler SV, die schon lange dabei sind, waren auch Leichtathleten vom LV 90 Erzgebirge, TSV Olbernhau und TSV 1872 Pobershau sowie viele Einzelstarter im Erwachsenenbereich am Start. "Das Wetter spielte auch mit. Es gab keinerlei Zwischenfälle und alle Zielläufer freuten sich über die schöne Medaille", so Albrecht.

Mit 14 Altersklassen-Siegern stellte wiederum der gastgebende ATSV das erfolgreichste Aufgebot. Dementsprechend zufrieden zeigt sich Nachwuchstrainer Danilo Schneeweiß: "Alle meine Schützlinge haben mich überzeugt, doch besonders möchte ich die beiden M-12-Läufer Matthäus Hengst und Philipp Wieland hervorheben. Matthäus zeigte als Sieger einen super Lauf. Und Philipp hat erst kürzlich bei uns angefangen, ist überaus fleißig im Training und durfte sich über Platz 2 freuen." Seine gute Form bewies auch Lokalmatador Toni Rollinger vom Gastgeber. Nachdem der U-16-Sportler erst kürzlich Zweiter beim Deutschlandpokal der Skilangläufer im Crosslauf geworden war, siegte er daheim mit einer beeindruckenden Zeit von 21:28 Minuten über fünf Kilometer.

"Jetzt sind die Sommer- und Herbst-Wettkämpfe vorbei - und wir warten auf Schnee. Ich freue mich auf die Wintersaison", sagte Toni Rollinger, der wie seine Freundin Selina Franz aus Dorfchemnitz, die ebenfalls mit großem Vorsprung in Gelobtland gewann, an der Oberwiesenthaler Sportschule trainiert.

Im Hauptlauf über zehn Kilometer setzte sich Florian Eigner (Einsiedler SV) in 45:36 Minuten durch. "Ich bin es diesmal etwas verhaltener angegangen und konnte mich in der dritten Runde von meinen beiden Verfolgern absetzen. Die Strecke ist abwechslungsreich und nicht einfach zu laufen. Man musste aufpassen, dass man nicht gegen Bäume stößt und auf Zapfen ausrutscht, da sie mitten durch den Wald ging", so der Vorjahresdritte. Er tauschte quasi die Plätze mit Titelverteidiger Roy Bruns (Pulsschlag Neuhausen), der diesmal Rang 3 belegte. Bei den Damen gewann Seriensiegerin Carmen Wolf vom ATSV (52:58 min) mit großem Vorsprung.

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