Ligen im Bezirk werden nach Kaugummi-Saison neu geordnet

Schach: Teams der 2. Bezirksklasse werden in eine viergleisige 1. Bezirksklasse eingegliedert - Grund ist ein generelles Mannschaftssterben

Annaberg-Buchholz.

Die Schachspieler der Region befinden sich derzeit in einer Hängepartie. Noch ein Spieltag ist in den meisten Ligen auszutragen - danach wäre die Kaugummi-Saison 2019/20 endlich Geschichte. Wann genau das sein wird, weiß aktuell jedoch niemand.

In den unteren Spielklassen müssen sich die Denksportler zumindest nicht mehr mit dem Thema Abstieg auseinandersetzen. Grund: Nach dieser Spielzeit wird die 2. Bezirksklasse aufgelöst. Die dort spielenden Mannschaften sortieren sich in die 1. Bezirksklasse ein, die künftig vier statt drei Staffeln umfasst. "Wir reagieren damit auf das fortschreitende Mannschaftssterben im Spielbezirk Chemnitz sowie auf den Wunsch nach mehr regionalen Duellen und kürzeren Fahrwegen", sagt Landesspielleiter René Plötz.

Die Reform zieht unter anderem nach sich, dass die zweite und die dritte Mannschaft des SV Erzgebirge Stollberg künftig auf einer Ebene agieren. "Aus Wettbewerbs- und logistischen Gründen wäre es allerdings schön, wenn beide Mannschaften nicht derselben Staffel zugeordnet würden", sagt Vereinsvize Steffen Hold. Die aktuelle Saison ist in den 2. Bezirksklassen bereits beendet. Stollberg III wurde Fünfter, ganz vorn landete der Schachverein Marienberg.

Ein Stockwerk weiter oben, in der 1. Bezirksklasse, kämpft die zweite Garde der SG Neukirchen noch um die direkte Rückkehr in die Bezirksliga. Auf den Absteiger und Tabellenführer wartet dabei zuhause der Showdown gegen den Zweiten Grün-Weiß Niederwiesa II. Die Sachlage ist dabei ziemlich eindeutig: Der Sieger steigt auf. Direkt dahinter balgen sich am Ende Börnichen und Blumenau II um Platz 3. Der Fünfte aus Gornsdorf reist nach Siebenlehn (7.), Gelenau (6.) muss in Freiberg (8.) ran.

In der Parallelstaffel hat Stoll-berg II vor dem Auftritt bei Spitzenreiter Geringswalde Platz 5 sicher und ist dennoch enttäuscht. "Wir hatten eine bessere Platzierung erwartet", sagt Hold. Entscheidend sei die für die Herbstferien 2019 angesetzte Heimpartie gegen Limbach-Oberfrohna gewesen. Weil mehrere Spieler mit ihren Familien zu jener Zeit im Urlaub weilten, habe man das Spiel verlegen wollen. Die Gäste lehnten dies aber ab und siegten schließlich kampflos. "Schön, dass letztlich Geringswalde das Titelrennen für sich entschieden hat", kann sich Hold einen Seitenhieb nicht verkneifen. Weiter unten in der Tabelle empfängt Annaberg-Buch- holz II (7.) Schlusslicht Glauchau II. Der Vorletzte aus Cranzahl hat gegen den Zweiten Limbach-Oberfrohna ebenfalls ein Heimspiel. (jüw/khla)

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