Lugauer mit Gruselauftritt in Berlin

Ringen, Regionalliga: Gäste verlieren mit 4:28

Lugau.

Die Hoffnung hatte drei Namen: Marco Scherf, Jan Richtsteig und Tim Walther. Das Trio war im Sommer vom AC Germania Artern zum Ringerverein Eichenkranz Lugau gewechselt, durfte für den RVE wegen einer versäumten Wechselfrist aber lange Zeit nicht auf die Matte.

Nun, am Samstag in Berlin, war es endlich soweit. Alle drei Neuzugänge gaben beim SV Luftfahrt ihr Regionalliga-Debüt für die Gäste. Das nützte aber auch nichts. Denn sie verloren ihre Kämpfe und fügten sich damit nahtlos in die Auftritte ihrer Mannschaftskollegen ein, die geschlagen und gerupft mit 4:28 die Heimreise ins Erzgebirge antreten mussten. "Das war ein Desaster", schimpfte Trainer Jan Peprny, der als Entschuldigung immerhin einige Ausfälle heranziehen konnte. So fehlte mit Robert Dobrodziej ein absoluter Leistungsträger im Limit bis 57 Kilogramm (Freistil), den Moritz Frey nicht ersetzen konnte. Frey stand bei seinem Saisondebüt gegen den Berliner Magomed Murtazaliev auf verlorenem Posten. Zudem fielen bei Lugau auch Frederik Esser und Tim Hamann aus - die Klasse bis 66 Kilogramm (Freistil) blieb daher unbesetzt.

Für den einzigen Lichtblick aus Sicht der Erzgebirger sorgte Alexander Tyschkowski im Superschwergewicht, der sich erneut als Bank erwies und seinen Gegner Aron Fauth nach Belieben beherrschte. "Ansonsten konnten wir nicht einmal ansatzweise unser Niveau abrufen", so Peprny, der mit Libor Milichovsky zudem noch einen Verletzten zu beklagen hatte. "Sein Gegner hat ihm die Finger verdreht, sodass der Kampf unterbrochen werden musste. Hoffentlich ist nichts gebrochen", sagte der Trainer.

Die Eichenkränze haben am kommenden Wochenende nun kampffrei. Zum Abschluss der Hinrunde geht es danach zum KFC Leipzig. (karny/jüw)

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