Nach der Pause zugelegt

Handball, Sachsenliga: Marienberg gewinnt in Döbeln

Döbeln/Marienberg.

Einen unerwartet deutlichen Auswärtssieg haben die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg gefeiert. Mit 33:23 setzte sich das Team bei der HSG Neudorf-Döbeln durch und liegt nun auf Rang 4 der Sachsenliga. "Ich bin überrascht, dass wir so deutlich gewonnen haben, denn es war eine schwere Aufgabe bei einem heimstarken Gegner", sagt HSV-Trainerin Lucie Hribova.

Nach dem 2:2 (4.) übernahmen die Marienbergerinnen das Kommando. Mitte der ersten Halbzeit lagen sie mit 13:7 deutlich vorn. "Leider folgte wieder eine elfminütige Schwächephase, in der uns kein Tor gelang", berichtet Hribova. So kamen die Gastgeberinnen auf 12:14 heran. Wenig später gingen die HSV-Damen mit einer 16:13Führung in die Kabine. "Dort habe ich die richtigen Worte gefunden, denn die Mädels haben in der zweiten Halbzeit deutlich Gas gegeben", sagt die Gäste-Trainerin. In der 47. Minute hatte ihr Team mit fünf Toren die Nase vorn. Vier Treffer in Folge besiegelten dann den Auswärtserfolg, denn nach dem 28:21 war der HSV nicht mehr einzuholen. "Ich hatte schon beim 24:20 nicht mehr das Gefühl, dass wir noch verlieren werden", sagt Lucie Hribova, die ein robustes Spiel erlebte: "Beide Abwehrreihen haben sehr aggressiv und hart agiert, aber nicht unfair." (kgf)

Marienberg: Werner/Monse/Kluge; Sowa (1), Bielawny (2), Tippmann-Wendrock (1), Holeckova, Dresel (8/1), Splechtova (11/1), Weingardt (4), Heft (6), Heinrich, Schubert

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