Nur Nullnummern aus hiesiger Sicht

Ein Wochenende zum Vergessen hat es für die Fußballer aus Gelenau und Annaberg gegeben: 0:10 Tore, 0 Punkte.

Annaberg-Buchholz/Gelenau.

Mittlerweile sind beide Vertreter des Altkreises unter den Strich gerutscht. Es sieht düsterer als je zuvor aus, was den Erhalt der Fußball-Landesklasse betrifft.

FSV Marienberg - VfB Annaberg 3:0 (1:0): So recht kritisieren wollte Frank Nicklaus seine jungen Spieler nicht. Auch wenn das Resultat wenig besser aussah als das 0:4 zuletzt in Treuen, war der Co-Trainer des VfB einigermaßen zufrieden. "Wir hatten unsere Chancen, aber wie so oft spielen wir sie nicht konsequent zu Ende. Dazu kommt noch etwas Pech, immer ein Fuß dazwischen oder so", sagt Nicklaus. Unabhängig davon sei aber der Erfolg der spielstarken Marienberger gerechtfertigt. "Und dann haben sie ja noch den Kenny Schmidt, der eben dort steht, wo ein Tormacher stehen muss", fügt er hinzu. Deshalb stand es nach einer Stunde 3:0 in einer fairen und schön anzuschauenden Partie. Der VfB - erneut ohne Klemm, Wagner und Freund - gerät durch die Anhäufung kleiner Fehler oftmals ins Hintertreffen. "So auch diesmal. Uns fehlt nur ein Quäntchen, die Jungs sind noch nicht abgezockt genug. Das Bemühen ist ihnen aber nur selten abzusprechen", so Nicklaus.

SSV Lichtenstein - BSV Gelenau 7:0 (2:0): Die Geschichte ist schnell erzählt. Der BSV, diesmal mit vier A-Jugendlichen und vier Leuten aus der zweiten Mannschaft, bricht mit zunehmender Dauer ein. "Diesmal hatte ich keinen einzigen Innenverteidiger mehr, konnte aber auch die von außen nicht reinziehen, weil sie dann dort gefehlt hätten. Die Lösung: Patrick Kolditz in die zentrale Defensive, das sagt wohl alles", erklärt BSV-Trainer Thomas Kersten. Dennoch geriet seine Elf nur durch einen unglücklichen Handelfmeter in Rückstand und musste bis zur Pause lediglich einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Doch mit nachlassender Kraft war es dann in der zweiten Hälfte wieder nur eine Frage der Zeit, bis weitere Tore für den SSV Lichtenstein fallen würden. "Die Gastgeber sind von Minute zu Minute arroganter geworden, das hat uns vielleicht vor einem noch höheren Debakel bewahrt", gibt Kersten zu. Selbst hatte seine Elf so gut wie keine Torgelegenheit.

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