Ohne Erzgebirger läuft in Dresden nichts

Einen Platz auf dem Siegerpodest hätten sich Kay-Uwe Klaus (r.) und Assistent Sven Franke durchaus verdient. Denn die beiden Männer vom SSV Geyer haben seit Donnerstag in Dresden dafür gesorgt, dass trotz frühlingshafter Temperaturen der Weltcup der Skilangläufer reibungslos übers Elbufer flutschte. "Unser größter Feind war der Wind, kombiniert mit dem Regen. Aber wir haben es hinbekommen", sagte Klaus gestern zufrieden. Als Stadionchef hatte der 46-Jährige an die 25 Leute zu koordinieren, um weltcuptaugliche Strecken präsentieren zu können. "Ohne Geyer läuft nichts", kommentierte er es mit einem Augenzwinkern. Es helfen aber nicht nur Leute vom SSV, der allerdings mit Reinhard Distelmeier zudem den Chef der Kampfrichter stellte, sondern auch beispielsweise die vom SV Sayda tatkräftig mit. "Es geht nur Hand in Hand", betonte Klaus. Schließlich müsse auch während der Wettkämpfe das ganz schnell wieder hergerichtet werden, was zwischendurch etwas leidet. Etwa Banden und Absperrungen oder auch nur das Reißig zur Orientierung. "Und dem Fernsehen ermöglichen wir zudem beste Übertragungsmöglichkeiten", nennt Kay-Uwe Klaus eine weitere wichtige Aufgabe. Schade nur, dass die deutschen Akteure nicht besonders glänzen konnten. Dies wird auch Thomas Weise aus Oberwiesenthal so gesehen haben, der diesmal nicht nur als Leiter des Olympiastützpunktes in der Landeshauptstadt war, sondern die Aktiven auch als Starter in die Rennen schickte. (mas)

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