Quartett lobt tausendfache Anfeuerung

16,4 Kilometer pro Runde mit je 170 Höhenmetern: Das 24-Stunden-Rennen von Kelheim ist nichts für Weiche. Vier Erzgebirger haben es bewiesen.

Kelheim.

24 Stunden nonstop im Radsattel sind eine Herausforderung. Besonders, wenn es um das Rennen in Kelheim geht. "Dieses Jahr war es wieder spitze. Um die 40.000 Zuschauer kommen dorthin und säumen die Schleife", erzählt Reiner Pabsdorf. Der Annaberger schaffte es unter 184 Einzelstartern auf Platz 85 - und das im Alter von inzwischen 65 Jahren. "Schon deshalb werde ich angefeuert, wenn dies der Streckensprecher erwähnt", so Pabsdorf, der in den 24 Stunden 442 Kilometer abstrampelte. Bester des Erzgebirgsquartetts war diesmal der 52-jährige Frohnauer Axel Köhler, der es als 23.auf 590 Kilometer brachte. Die Cranzahler Carsten Meyer (52/28./458) und Dieter Hädrich (65/177./131) schlugen sich ebenso wacker.

Mit den Gewinnern Markus Rieber und Hubert Liepold, die jeweils 770 Kilometern schafften, konnten die Erzgebirger nicht mithalten. Darum geht es ihnen auch nicht. "Die meisten sind ja viel jünger als wir", gibt Pabsdorf zu bedenken. Nach Alter wird in Kelheim bisher aber nicht unterschieden.

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