Saisonfinale weckt Lust auf mehr

Für die Skilangläufer ist die Saison vorüber. Dennoch ging es beim letzten Wettkampf in Tschechien auch um die Zukunft.

Gelobtland.

Für die Skilangläufer aus der Nachwuchsabteilung des ATSV Gebirge/Gelobtland ist die Zeit des Ausruhens gekommen. Verdient haben sie sich diese auf jeden Fall, denn kurz vor Saisonende warteten noch einmal zwei große Herausforderungen auf sie. Traditionsgemäß ging es zunächst zum Skadi Loppet nach Bodenmais und dann zum Nordic-Supercross ins tschechische Skizentrum von Bozi Dar.

Schon der Auftritt in Bodenmais brachte Danilo Schneeweiß zum Strahlen. "Das ist immer eine schöner Abschlussausflug unseres Vereins. Diesmal saßen neben 35 Erwachsenen sechs Kinder mit im Bus", berichtet der Trainer, der stolz war. Schließlich erkämpften diese vier Siege. Benjamin Schubert (M 7), Jolina Berthold (W 10), Leonie Böhm (W 12) und Jonas Müller (M 13) ließen in ihren Altersklassen die gesamte Konkurrenz hinter sich, obwohl dazu Vertreter aus Tschechien und Österreich gehörten.

Internationales Flair bot auch das Rennen in Bozi Dar. "Außerdem herrschte traumhaftes Wetter", so Schneeweiß. Unter blauem Himmel hatten die jungen Sportler einen Parcours zu meistern, der es in sich hatte. Auf den schmalen Brettern ging es häufig auch bergab. Da Hindernisse wie kleine Schanzen eingebaut waren, blieben Stürze nicht aus. Dem Ehrgeiz der Kinder konnte das aber nichts anhaben. Wie die großen Stars durften sie sich in einem Prolog und ab der AK 10 aufwärts auch in K.o.-Rennen beweisen.

Mit Toni Rollinger (M 15) stellte der ATSV in Bozi Dar einen Sieger. Freya Lynn Helbig (W 7), die Vereinskollegin Daria Mühl auf Platz 3 verwies, durfte sich ebenso über Silber freuen wie Natalie Mühl (W 9). Als Vierte schrammten Benjamin Schubert (M 7), Lilli Oettel (W 7) und Sharlynn Gärtner (W 13) nur knapp am Treppchen vorbei. Ähnlich erging es der Zschopauerin Caroline Arnold (W 11). Doch ob es zu einer Medaille reichte oder nicht, war für Danilo Schneeweiß zweitrangig: "Wichtig war, dass die Kinder noch einmal richtig Spaß hatten."

Für den ATSV-Trainer spielt auch die gelungene Kooperation mit den tschechischen Partnern eine wichtige Rolle: "So ein Wettkampf zeigt, dass es funktionieren kann." Mehr Engagement und Zusammenarbeit wünscht sich Schneeweiß nun auch unter den anderen Vereinen, denn er hat die Junior Trophy Erzgebirge noch nicht ganz abgehakt. Obwohl die Wettkampfserie für Nachwuchssportler derzeit ruht, glaubt Schneeweiß an eine Wiederbelebung. "Vor allem im Sommer könnten dabei auch andere Sportarten mit einbezogen werden", sagt er. Die Meinung, dass eine Serie zur Motivation von Kinder und Jugendlichen beiträgt, gebe es in vielen Vereinen. Es sei aber ein Konzept mit neuen Ideen gefragt. Dies sei eine Aufgabe von Regionaltrainer Nick Fritsch, der für frischen Schwung sorgen will.

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