Spektakel in Portos Altstadt endet vorzeitig

Die erste Teilnahme am Extremenduro in Portugal ist für Marcel Teucher und Felix Bräuer nicht wie gewünscht verlaufen. Beim Besichtigen der Strecke waren die Erzgebirger noch positiv gestimmt, denn sie präsentierte sich anspruchsvoll und knackig mit vielen Bach- und Felspassagen. Genau diese Abschnitte stellten sich dann aber als viel kniffliger heraus als gedacht. "Die meiste Zeit ging es bergab, was teilweise gefährlicher ist als bergauf", sagte Bräuer. Los ging das Spektakel mit einem Prolog durch die Altstadt von Porto. "Ich bin kein Risiko eingegangen", sagte Teucher. Am Abend folgte ein Endurocross in Lagares. "Ich konnte erst nach Mitternacht auf die Strecke", so Teucher, der tags darauf eine kräftezehrende 25-Kilometer-Runde vor sich hatte. "Diese sollte in sechs Stunden dreimal umrundet werden, was nur sechs Piloten gelang. "Ich fühlte mich nicht fit, verpulverte meine gesamte Energie. Nach unzähligen Stürzen habe ich in der ersten Runde aufgegeben", so Teucher. Für ihn stand am Ende Platz 25 in der Profi-Klasse. Bräuer erreichte Platz 31 bei den Expert-Fahrern.

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