Starker Start in die zweite Saisonhälfte

Beim Großolbersdorfer Werfer- und Springertag standen die Gornsdorfer Leichtathleten 36-mal auf dem Podest. Lob gab es vor allem für eine der Jüngsten.

Gornsdorf.

Die Leichtathleten des TSV Elektronik Gornsdorf haben beim 19. Werfer- und Springertag des SV 1870 Großolbersdorf, einer Traditionsveranstaltung im Erzgebirge, sehr erfolgreich abgeschnitten. Die 15 Starter holten in sämtlichen Altersklassen insgesamt 36 Podestplätze, darunter 15 Siege. Für die jungen Leichtathleten des TSV Gornsdorf war der Wettkampf nach der mehrwöchigen Trainingspause durch die Sommerferien eine erste Standortbestimmung. "Wir haben viele gute Resultate erzielt. Darauf können wir aufbauen. Wir wissen aber auch, wo es noch viel zu tun gibt", sagte Matthias Pohl, Abteilungsleiter Leichtathletik im TSV. Er meinte damit vor allem die Wurfdisziplinen. Denn wegen der geringen Starterzahl genügte in einigen Altersklassen zwar bereits ein gültiger Versuch für einen Podestplatz. Doch mit den Weiten, auf denen das Hauptaugenmerk lag, war der Abteilungsleiter nicht in jedem Fall zufrieden.

Anders sah das hingegen im Weitsprung aus. Dort sprang Giuliana Köhler in der Altersklasse W 13 4,51 Meter, was den Sieg bedeutete. Eine Stufe höher in der W 14 wurde Swenja Koban mit 4,59 Metern Zweite. Noch stärker ist die Jahnsdorferin allerdings im Hochsprung, ihrer Paradedisziplin, den sie auch gewann. Koban überquerte 1,59 Meter im zweiten Versuch, scheiterte dann aber dreimal an der Höhe von 1,62 Metern. Damit blieb sie allerdings einige Zentimeter unter ihrer in diesem Jahr aufgestellten, persönlichen Bestleistung von 1,67 Metern. "Nach den insgesamt sechs Wochen Pause ist das aber in Ordnung. Schließlich hat sie den Wettkampf auch aus der Kalten heraus absolviert", sagte Pohl, der insbesondere eine der jüngsten Athletinnen hervorhob: Annelie Schulz (W 10), die ebenso kaum Konkurrenz hatte, aber durch gleich zwei neue persönliche Bestleistungenüberzeugte. Den Weitsprung gewann sie mit einer Serie von sechs gültigen Versuchen und einer Siegerweite von 3,78 Metern, im Hochsprung überquerte sie 1,10 Meter.

Dabei hatten die Teilnehmer durchaus Glück mit den Bedingungen. Denn in der Nacht zuvor hatte ein heftiges Unwetter getobt. Die Sportanlage wurde dadurch allerdings kaum in Mitleidenschaft gezogen. "Ein paar Hütchen hatte es umgeworfen, und einige Markierungen fehlten. Aber ansonsten war alles in Ordnung", berichtet Mitorganisatorin Nadine Beck.

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