Talent fährt hinterher

Motorrad: Lugauer Nicolas Czyba in Aragon nur 28.

Oelsnitz.

Der heftige Sturz auf dem Kurs in Aragon Ende Juli hat offenbar noch nachgewirkt: Bei der drittletzten Runde des European Talent Cups (ETC) ist der Oelsnitzer Nicolas Czyba auf der Grand-Prix-Strecke im spanischen Jerez de la Frontera nicht über die Ränge 28 und 33 hinausgekommen. "Besonders im Zeittraining war das deutlich zu spüren. Es fehlte mindestens eine Sekunde, um unseren Vorstellungen gerecht zu werden", sagte sein Vater Frank Czyba. Nach seinem Sturz sei sein Filius nur noch Offroad wie Motocross oder Enduro, aber nicht auf der Straße gefahren, Dennoch konnte sich der 14-Jährige, der aus der 13. Startreihe in die wiederum sehr stark besetzten Wettkämpfe ging, in den beiden Rennen steigern und wurde immerhin zweitbester Deutscher. Mit den Läufen in Albacete (14. Oktober) und Valencia (25. November) wird die Saison abgeschlossen. "Wir erhoffen uns natürlich, dass es deutlich weiter nach vorn geht", so Czyba. Fakt sei aber auch, dass Nicolas aufgrund seines starken Wachstums im vergangenen Jahr gewichtsmäßig klare Nachteile habe. "Gegenüber deutlich leichteren Kontrahenten wirkt er eher wie ein Bodybuilder." (mh)

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