Tannen vor erstem Härtetest

Erzgebirgspokal: Thalheim empfängt mit Drebach einen künftigen Ligarivalen

Thalheim.

Für den SV Tanne Thalheim hätte es in der ersten Runde des Erzgebirgspokals durchaus einfacher kommen können. Der Absteiger in die Erzgebirgsliga misst sich am Sonntag, 15 Uhr, auf heimischem Geläuf mit dem künftigen Ligarivalen FV Krokusblüte Drebach. Trainer René Wendler ist das aber gerade recht. "Gut so. Für uns ist das gleich mal ein Härtetest. Danach wissen wir, was uns in der Saison erwartet", sagt er. Einige Spieler, wie Marek Barthold oder Merlin Kirsten seien zwar urlaubsbedingt noch nicht wieder dabei. "Aber dennoch wollen wir die nächste Pokalrunde erreichen und in dem Wettbewerb auch generell so weit wie möglich kommen", so Wendler.

Neben Thalheim empfängt auch der TSV Gornsdorf einen Gegner derselben Spielebene. Der letztjährige Tabellenzweite der Kreisliga West ist gegen Neundorf/Wiesenbad, Aufsteiger in die Parallelstaffel, dennoch klarer Favorit - erst recht zuhause. "Für uns ist das die Generalprobe. Ein wichtiger Test nach einer sehr kurzen Sommerpause und einer sehr durchwachsenen Vorbereitung", sagt Trainer Frank Dost.

Die anderen beiden Vertreter aus dem Altkreis Stollberg haben es mit klassentieferen Mannschaften zu tun. So gastiert Erzgebirgsligist Oelsnitzer FC bei der zweiten Mannschaft von Motor Marienberg, gegen die sein Team noch nie gespielt habe, wie Jan Heuschkel betont. Der Trainer, erst seit kurzem im Amt, warnt dennoch. "Die haben in der Kreisliga eine gute Runde gespielt, sind Sechster geworden. Das wird kein Selbstläufer, zumal wir einige Spieler ersetzen müssen", sagt er. Der Pokal sei ein zweischneidiges Schwert. "Gerade die ersten Runden sehe ich als Testspiele, um für die Liga auf Wettkampfniveau zu kommen. Aber wenn man sich da durchsetzt, soll es dann natürlich auch möglichst weit gehen", so der Coach.

Der FSV Burkhardtsdorf kreuzt schließlich mit Kreisligist Dittmannsdorf die Klingen. "Das ist eine sehr unangenehme Mannschaft, die stark über die Physis kommt", so Trainer Ullrich Schreiter über den den Erzgebirgsliga-Absteiger. ( jüw)

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