Tirol-Kicker bleiben dem Spitzenreiter auf den Fersen

Fußball, Kreisliga Ost: Dittmannsdorf und Zschopau siegen auswärts

Dittmannsdorf.

Auch nach zehn Spieltagen bleiben die Fußballer der BSG Motor Zschopau in der Kreisliga Ost das Maß aller Dinge. Mit dem 2:1 beim FSV Pockau-Lengefeld gelang dem Team von Trainer Mario Hartung der achte Saisonsieg. Dazu kommen noch zwei Remis, sodass die Motorradstädter in dieser Saison weiterhin ungeschlagen bleibt. In Pockau drohte die Serie zu reißen, denn Kevin Matthes brachte die Gastgeber mit einem Sonntagsschuss früh in Führung (11.). Kurz vor der Pause (42.) hatte Tom Müller jedoch die Antwort für die BSG parat, die dann in der zweiten Halbzeit laut Mannschaftsleiter Sven Sachteleben "die beste Leistung seit langem" ablieferte. Dass es zum Siegtor dennoch eines Foulelfmeters bedurfte, den Steve Schüler verwandelte (51.), war den Zschopauern egal. Sie stießen hinterher auf den Sieg, Platz 1 und den 65. Geburtstag von Betreuer Jürgen Hamann an.

Nach Feiern war auch dem SV Tirol Dittmannsdorf zumute, der sich am Sonntag als die Mannschaft herauskristallisierte, die am ehesten mit Zschopau mithalten kann. Im Verfolgerduell bei der SV Olbernhau behielten die Gäste mit 2:0 die Oberhand und lieferten Steffen Richter zufolge eine äußerst souveräne Vorstellung ab. "Wir haben über die gesamten 90 Minuten hinweg nicht eine klare Chance des Gegners zugelassen", lobte der Tirol-Coach. Hatte er noch vor wenigen Wochen Geduld gefordert, da junge Spieler gerade ins Team integriert werden, so ist Richter nun von der gezeigten Konstanz überrascht: "Die Mannschaft hat zuletzt einen großen Schritt gemacht." Auch von einer Gelb-roten Karte für Mario Martin (60.) ließen sich die Gäste nicht aus dem Rhythmus bringen - im Gegenteil: "Da ging unsere große Zeit erst los", sagt Richter. Dank der Führung, erzielt durch Tom Merkel (35.), konnten die Dittmannsdorfer auf Konter setzen - und waren damit weitaus gefährlicher als die SVO. Obwohl nur einer der Tempogegenstöße saß, blickt Richter voller Zuversicht in die Zukunft. Der Reifeprozess, der den SV Tirol zurück in die Erzgebirgsliga führen soll, könnte schon in dieser Saison Früchte tragen.

Sorgen prägen dagegen die Stimmung bei der SG 47 Wolkenstein, die nach zehn Spieltagen die Rote Laterne trägt. Beim FSV Motor Marienberg II schien zu den bisherigen vier Punkten zumindest ein weiterer hinzuzukommen. Doch in der Nachspielzeit machten Martin Kraus und Alireza Jafari doch noch den 3:1-Sieg für Motor perfekt. (anr)

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