Trainer der A-Jugend hadert mit der Einstellung seiner Schützlinge

Handball, Bundesliga: NSG EHV/Nickelhütte Aue zieht bei der TSG Friesenheim klar mit 27:37 (12:20) den Kürzeren - Nur Anfangsphase passt

Ludwigshafen.

In ihrem vorletzten Auswärtsspiel in dieser Bundesliga-Saison sind die A-Jugend Handballer der NSG EHV/Nickelhütte Aue am Sonntag arg unter die Räder gekommen. In Ludwigshafen ver- loren sie gegen den Nachwuchs der TSG Friesenheim 27:37 (12:20), bleiben aber auf dem 9. Tabellenplatz.

Zehn passable Anfangsminuten konnten die Erzgebirger laut Trainer Kirsten Weber für sich ver- buchen. Dabei überzeugten sie mit schnellem Umkehrspiel - 5:5. Zwei vergebene Konterchancen und eine nur wenig Zugriff bekommende 5:1-Abwehr ließen die Gastgeber über 7:5 bis auf 15:10 davonziehen, berichtet der Coach. Weber nahm eine Auszeit, verbunden mit einigen Wechseln sowie Umstellungen in der Deckung. Aber das brachte kaum Erfolg, so dass die TSG den Vorsprung bis zur Pause auf 20:12 ausbaute. Ein Großteil der zweiten Hälfte verlief ausgeglichen. "Gute Szenen hatten dabei unter anderem Martin Wetzel und Felix Heinrich." Dass Aue den Abstand nicht verkürzen konnte, lag weiterhin daran, dass die NSG der hohen Pass- und Laufgeschwindigkeit der TSG zu selten folgen konnte.

"Friesenheim war uns heute in allen Dingen - in erster Linie aber geistig - klar überlegen. Einige unserer Jungs schaffen es momentan nicht, sich so auf eine Partie zu fokussieren, wie es für diese Spielklasse angemessen und notwendig ist", erklärte Weber.

Aue: Schremmer, Espig; Herpich (1), Zau- ber (2), Jonathan Fischer (9/3), Schauer (1), Justin Fischer, Kurzweg, Stief, Heinrich (4), Schneider (8), Wetzel (2). (kiw/kjr)

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