Trainer will Serie ausbauen

Mit zwei klaren Siegen ist Marienberg aus der Winterpause gekommen. Nun soll in der Fußball-Landesklasse West erneut ein Dreier erkämpft werden.

Marienberg.

Für die Landesklasse-Fußballer der West-Staffel steht am Sonntag ab 15 Uhr der 19. Spieltag auf dem Programm. Von den drei Lokalvertretern genießt diesmal lediglich Marienberg Heimrecht.

FSV Motor Marienberg (2.) gegen FC Concordia Schneeberg (5.). Nach einem Traumstart in die Rückrunde würde Motor gern nachlegen. "Schneeberg ist eine Top-Mannschaft", warnt Patrick Schmidt zwar. Dennoch ist dem Trainer der Ehrgeiz anzumerken: "Gerade zuhause sind wir in dieser Saison echt gut drauf." Mithilfe des zuletzt getankten Selbstvertrauens soll also ein Sieg her, zumal Wiedergutmachung für das Hinspiel angesagt ist. "Das war eine unglückliche 0:2-Niederlage", so Schmidt. Bei strömendem Regen blieb ein Rückpass in einer Pfütze liegen - und brachte den Gegner auf die Siegerstraße. Auch ohne die verletzten Neubert und Otto soll nun die Revanche gelingen.

ESV Lok Zwickau (8.) gegen SV Olbernhau (7.). Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Steve Dieske zurück auf das Hinspiel. "Wir haben aus einem 0:2 noch ein 2:2 gemacht. Gleichzeitig war es aber auch der Anfang unserer Verletzungsmisere", sagt der SVO-Coach, der noch immer nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Zu allem Überfluss müssen Flade und Patrick Spartmann diesmal auch noch Gelbsperren absitzen, sodass Dieske das Duell der Tabellennachbarn als schwere Aufgabe betrachtet. "Aber wir wollen 2017 weiter ungeschlagen bleiben", betont der Coach, der den jüngsten 2:1-Sieg gegen Stollberg als Knotenlöser sieht: "Nach dreimal 1:1 ist jetzt bei allen etwas Anspannung abgefallen."

SG Handwerk Rabenstein (4.) gegen BSV Gelenau (11.). Die Rollen scheinen klar verteilt. "Handwerk ist der Favorit. Sie gehören zu den stabilsten und spielerisch besten Teams der Landesklasse", sagt BSV-Trainer Kay Morgenstern, dessen Elf die letzten drei direkten Duelle klar verlor. In der Hinrunde setzte es ein 0:5. "Wir hissen sicher nicht die weiße Fahne. Auch wenn wir weiter mit personellen Problemen kämpfen, werden wir alles daran setzen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen. Dafür muss jeder einzelne im Vergleich zur Niederlage gegen Kottengrün noch eine Schippe drauf legen", erklärt Morgenstern, der auf Schaarschmidt, Köhler, Ruttloff, Walczak und Messig verzichten muss. (mit grb)

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