"Unseren guten Lauf fortsetzen"

Der FC Lößnitz will in der Fußball-Landesliga in der Erfolgsspur bleiben. Dazu braucht es diesen Sonntag vor heimischer Kulisse einen Sieg. Zu Gast ist mit Aufsteiger Dresden Laubegast ein noch unbekannter Gegner.

Lößnitz.

Nicht nachlassen. So lautet die Devise in den Reihen des FC Lößnitz, der sich in der Fußball-Landesliga auf gewohnte Stärken besinnt. Zuletzt gewann die Elf um Trainer Heiko Junghans dreimal in Folge. An diesem Sonntag, 15 Uhr soll der nächste Dreier her. "Doch das wird gar nicht so leicht", weiß der Coach. Denn mit dem FV Dresden Laubegast reist ein Gegner in der Muhme an, den bisher keiner so wirklich auf dem Zettel hat. "Ein Aufsteiger, ja. Aber unterschätzen dürfen wir diese Mannschaft keinesfalls", sagt Junghans.

Er warnt nicht ohne Grund. Immerhin rangen die Gäste in der dritten Runde im Kampf um den Sachsenpokal dem 1. Lokomotive Leipzig ein 1:0 ab und warfen den Favoriten damit aus dem Wettbewerb. In der Liga tritt Laubegast nicht weniger konsequent auf. So musste sich das Team vorige Woche gegen Spitzenreiter Bautzen nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. "Wir sollten also gewarnt sein, dass das keinesfalls ein Spaziergang wird", sagt FCL-Coach Junghans und hofft, "dass wir unseren guten Lauf fortsetzen". Denn sein Team wusste zuletzt stets zu überzeugen. Dem 2:0 in Neusalza-Spremberg folgte das knappe 1:0 gegen Markkleeberg sowie jüngst das 5:0 gegen Kellerkind Dresden Striesen. Mit zehn Punkten belegt der FC Lößnitz nun Platz 4 der Tabelle und will mit einem Sieg am Sonntag den beiden Teams auf Platz 1 und 2 - mit je 15 Zählern punktgleich - auf den Fersen bleiben.

Der Ausgang der Partie ist laut Junghans völlig offen. "Denn ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe." So habe sich Laubegast unter anderem mit Spielern verstärkt, die Zweitliga-Luft zumindest schon schnuppern durften. Aus fußballerischer Sicht große Stücke hält der FCL-Trainer zudem auf Tony Schmidt. Der offensive Mittelfeldspieler kickte bereits in 3. Liga und Regionalliga. Jetzt kehrte der gestandene Fußballer von der VSG Altglienicke nach Laubegast zurück, wo der 32-Jährige seine Karriere einst begann.

Von all dem wollen sich die Lößnitzer aber nicht beeindrucken lassen. "Unser Zusammenspiel klappt immer besser", sagt Junghans. Auch in Sachen Fitness bewegen sich alle auf die 100 Prozent zu. Bewusst war der Coach in diesem Bereich vorsichtig herangegangen und hatte nicht gleich volle Leistung abgerufen. "Nach der langen Pause und mit Blick auf die lange Saison fand ich es sinnvoller, da ein bisschen dosierter vorzugehen." Das zahle sich jetzt aus. "Die Abläufe passen und unsere Routiniers führen die jungen Wilden wunderbar an", lobt der Coach mit Blick auf die Arbeit seiner erfahrenen Kapitäne Danny Troschke und Marco Wölfel. In der Offensive, wo der verletzte Stürmer Cedric Graf schmerzlich fehlt, fassen Neue treffsicher Fuß. "Etwa Max Engelhardt, Nico Seifert und Philipp Wanzek. Das imponiert mir sehr. Und ich hoffe, wir bleiben auf Kurs."

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