Veilchen feiern Kantersieg

Dank eines 8:0-Erfolges führen Aues Fußballerinnen die Landesliga-Tabelle an. Die Zwangspause kommt ungelegen.

Aue.

Die Landesliga-Fußballerinnen des FC Erzgebirge Aue grüßen wieder von der Tabellenspitze. Dank eines 8:0-Heimerfolgs (3:0) in Bad Schlema knöpften die Veilchen den Gästen vom 1. FFC Dresden Platz 1 ab. FCE-Trainer Alexander Zamzow sprach vom bisher besten Spiel der Saison. "Dass wir so hoch gewinnen, war speziell gegen dieses Team nicht zu erwarten", so der Auer Coach.

Noch in Vorbereitung unterlagen die Lila-Weißen den Dresdnerinnen deutlich mit 1:5. Diesmal jedoch nicht, zumal die Gastgeberinnen auf Wiedergutmachung nach dem desolaten 0:5 in Zwickau brannten. Sie nahmen Zweikämpfe an und traten willensstark auf, standen zudem äußerst sicher in der Defensive. Die Gäste waren nahezu chancenlos. "Wir setzten genau das um, was wir uns vorgenommen hatten", so Zamzow. Ihn freute besonders, dass seine Elf hinten die Null halten konnte.

Schon früh sorgte Anna Eifler für die Führung der Veilchen (9.), die im Anschluss durch Sophia Barloschky auf 2:0 (21.) ausgebaut wurde. Noch vor der Pause erhöhte erneut Eifler mit ihren fünften Saisontreffer auf 3:0 (44.). Kurz nach Wiederanpfiff legte wiederum Barloschky (52.) nach, ehe Antonia Zamzow vier weitere Treffer (55./61./67./70.) beisteuerte, davon einmal vom Punkt. "Endlich haben wir unsere Möglichkeiten optimal genutzt", so der Trainer. Anna Eifler gestand, dass es leichter war, als gedacht. "Wir hatten gegen den Tabellenführer eine harte Nummer erwartet", so die 29-Jährige. "Aber wir haben die Mitte dicht gemacht, standen hinten super und vorn hat alles wunderbar geklappt."

Bei aller Freude über den Erfolg, einen Wermutstropfen gab es: Im November ruhen Trainings- und Spielbetrieb komplett. "Wir müssen aufpassen, dass wir jetzt nicht in ein Loch fallen, sondern alle fit bleiben", so Eifler. Die individuellen Hausaufgaben können das Mannschaftstraining nicht ersetzen. "Die Pause wirft uns zurück", so Zamzow. "Wir müssen danach wieder bei Null anfangen." (wend)

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