Verein stemmt Zwei-Tages-Ritt

Der RV Lößnitz darf sich über ein gelungenes Reitturnier freuen. Am Sonnabend und Sonntag leisteten die Gastgeber bei der 36. Auflage dieses Wettstreits ganze Arbeit. So galt es, 121 Reiter mit 290 Pferden in mehreren Klassen zu koordinieren.

Lößnitz.

Ein Turnier auf hohem Niveau haben Pferdesportfreunde am Sonnabend und Sonntag auf der Reitanlage am Steinweg beim RV Lößnitz erlebt. Der Verein blickt auf sein 36. Reitturnier zurück - und kann zufrieden sein.

Insgesamt gingen 121 Reiter aus 46 Vereinen mit 290 Pferden an den Start, was in Summe 413 Startplätze ergab. RV-Vorsitzende Petra Vogel atmete nach zwei anstrengenden Turniertagen, die es wahrlich in sich hatten, erleichtert durch. "Es ist alles gut gelaufen. Auch weil sich das Wetter am Sonntag doch noch zum Guten gewendet hat", sagte sie. So sei es erst regnerisch und kalt gewesen. "Leider haben dadurch einige Sportler auf weitere Starts verzichtet." Doch dann zeigte sich die Sonne doch noch.

Dass in diesem Jahr Vereine aus dem Erzgebirge ein bisschen stärker vertreten waren als in den zurückliegenden Jahren, sieht Petra Vogel darin begründet, dass das "Kleine Reitturnier" in Seifersdorf in den Herbst verschoben worden ist. "Was wir auch festgestellt haben: Es waren mehr Starter gerade in den kleinen Prüfungen." Von den großen Prüfungen bis zur schweren Klasse sei die Resonanz dagegen gleichbleibend. Dennoch hätte man sich gerade in den Springprüfungen der Klasse S als höchste Kategorie mehr Teilnehmer gewünscht. Ein Dutzend Reiter trat beim S-Springen mit Stechen gegeneinander an. Dies bildete zugleich den Turnierhöhepunkt am Sonntagnachmittag. Schade sei, dass gerade Turniere wie in Dresden-Röhrsdorf parallel laufen - und die Reiter sich entscheiden müssen, wo sie antreten wollen.

Stolz sind die Lößnitzer auf namhafte Teilnehmer wie Michael Kölz vom PSV Leisnig, der Dritter im Bundeschampionat ist, und auf andere bekannte Sportler wie Martin Wittig vom RSV Altmittweida und Henry Stude vom RFV Langenbernsdorf. Dass sie in Lößnitz ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, wertete das Turnier enorm auf. Mitten im Wettkampfgeschehen befand sich auch Leoni Vogel von den Gastgebern. "Es ist ganz gut gelaufen. Aber eine Wendung im E-Springen hat nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe", sagte die junge Reiterin. Im A-Springen sei sie mit dem Oxer nicht gut klargekommen. "Ansonsten war es in Ordnung für mich." Eine Schleife war für sie damit jedoch nicht drin.

Die Zahl der Starter erreicht laut dem RV Lößnitz inzwischen eine Grenze, die man nicht überschreiten will. Petra Vogel: "Die Veranstaltung auf drei Tage ausdehnen, das wollen wir nicht." Beim Turnier am Wochenende packten viele fleißige Helfer mit an. "Im Grunde ist der gesamte Verein eingebunden", so Vogel. So waren auch ein Begleitprogramm und ein Reitangebot für Kinder möglich.

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