Vom "Strand" zurück in die Halle

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Für Zschopaus Volleyballer beginnt in dieser Woche die Vorbereitung auf die neue Drittliga-Saison. Obwohl die Sommerpause weniger Beach-Turniere als sonst zu bieten hatte, ist der Coach guter Dinge.

Zschopau.

Gab es sonst so manchen Turniersieg auf Sand zu bejubeln, so ist es in dieser Sommerpause ruhig gewesen um die Volleyballer des VC Zschopau. Dies liegt aber nicht etwa an schlechten Leistungen der Motorradstädter, wie Andreas Richter sagt. "Im Beachvolleyball war diesmal generell weniger los als in den vergangenen Jahren", schildert der VC-Trainer seine Eindrücke. Obwohl damit die Spielpraxis am "Strand" deutlich geringer ausfiel als sonst, macht er sich vor der am heutigen Dienstag beginnenden Saisonvorbereitung keinerlei Sorgen um die Fitness seiner Schützlinge.

"Bei unseren Trainingseinheiten wird von Anfang an der Ball dabei sein", verspricht Richter seinen Spielern eine Vorbereitung ohne übertriebenes Konditionstraining. Viele im Kader seien "erfahren genug, um selbst zu wissen, was für ihren Körper wichtig ist". Wer wollte, konnte sich jedoch bei Alexander Kunert einen individuellen Trainingsplan für den Sommer abholen. "Dank seines Sportstudiums bringt er wichtige Kenntnisse mit", sagt Richter über seinen Co-Trainer, der einen Tipp schon mal für jeden parat hatte. Einfach abends in die Zschopauer Sandgrube kommen, denn auf den dortigen beiden Beachplätzen wurde jede Woche zweimal gespielt.

Richter und Kunert waren auch selbst regelmäßig am Ball, um nicht außer Form zu geraten und sich mit einigen Spielern zu messen. "Natürlich hätten wir auch gern einige Turniere gespielt", sagt der Zschopauer Coach. Allerdings seien diesen Sommer vielerorts Jubiläen und Festlichkeiten nachgeholt worden, sodass der sportliche Aspekt mitunter etwas in den Hintergrund rückte. Auch die Motorradstädter richteten aus Zeitgründen diesmal nicht ihren Beach-Cup aus. "Viele haben aber trotzdem gern die Anlage in der Sandgrube genutzt", so Richter.

Einige lockere Spielchen wird es auf Sand womöglich auch noch geben, doch der Fokus liegt nun wieder auf dem Hallentraining. "Uns bleiben nur sechs Wochen, um in Form zu kommen", sagt Richter mit Blick auf den Terminplan, der für den VC diesmal schon am 17. September das erste Pflichtspiel bereithält. Gegen Friedberg geht es dann daheim um die ersten Punkte der neuen Saison in der Dritten Liga Ost.

Wie schon im Vorjahr ist die Liga in zwei Staffeln geteilt. Dabei bekommt es Zschopau neben Friedberg auch mit München, Jena, Grafing, Schwaig II und Regensburg zu tun. Ob - wie im Vorjahr - der Einzug in die Playoffs machbar ist, für das Platz 3 nötig wäre, vermag Richter noch nicht zu sagen. "Über das Saisonziel werden wir uns erst einmal intern unterhalten, zumal es mehrere neue Teams in der Liga gibt", sagt der Trainer. Optimistisch stimmt ihn jedoch, dass es bis auf den Abgang von Nils Brunzel keinerlei Veränderungen im Kader gibt.

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