Zum Kät-Auftakt dreht sich auch das Trainerkarussell mit

Die Fußballer sehnen die Sommerpause herbei. Wegen der Hitze - und weil es in Landesklasse und Kreisoberliga um nichts mehr geht. Außer für die Kreisstädter.

Annaberg-Buchholz/Gelenau.

Letzte Runde. In den Fußballligen steht der abschließende Spieltag bevor. Während in der Erzgebirgsliga so ziemlich alle relevanten Entscheidungen gefallen sind, geht es zumindest noch für den VfB Annaberg um die theoretische Möglichkeit, in der Landesklasse zu verbleiben. Alle Begegnungen des 30. beziehungsweise 26. Spieltages werden am Sonntag, 15 Uhr angepfiffen.

Reichenbacher FC (8./42) - VfB Annaberg (13./29): Vor der Partie im Vogtland ist die Konstellation denkbar einfach. "Wir müssen gewinnen. Alles andere liegt nicht in unserer Hand", sagt Ingo Klöpping vor seinem Halali als Trainer in der Landesklasse. Er würde mit seinem VfB gern auf Rang 12 abschließen, um "im Falle eines Falles" als Fünftletzter doch nicht absteigen zu müssen. Dazu sind ein eigener Sieg und eine gleichzeitige Niederlage des FSV Treuen gegen Spitzenreiter Rabenstein die Grundlage, sollten die Teams der darüberliegenden Ligen "mitspielen". Einfach wird dies beim Reichenbacher FC ohnehin nicht. "Mit Franz Klemm, Joseph Unger und Kapitän Christoph Meyer fehlen wichtige Leute. Doch wenn sich die anderen so wie gegen Fortuna reinhängen, sollten die Punkte bei uns bleiben können", gibt sich Klöpping vor seinem Abschiedsspiel optimistisch.

Tanne Thalheim (14./28) -BSV Gelenau (15./12): "Bald ist es vorbei." Das Stöhnen von Thomas Kersten ist nicht erst seit Kurzem zu hören, sondern schon eine ganze Weile. Wie so oft gibt es kaum personelle Spielräume, zum Glück aber auch keine weiteren Ausfälle. "Allerdings ist Patrick Kolditz angeschlagen. Deshalb wird es wohl so aufhören, wie es großteils der Saison lief", fürchtet der BSV-Trainer. "Ich hoffe auf zehn Feldspieler und einen Torwart und darauf, dass wir vielleicht einen versöhnlichen Abschluss hinbekommen." Kersten glaubt jedoch, dass die Thalheimer, die nur noch theoretisch zu retten sind, dies ebenso möchten: "Die Tannen haben lange gehofft, deshalb werden sie aktuell enttäuschter sein als wir."

Erzgebirgsliga: Die Vertreter aus der Region können entspannt in das letzte Saisonspiel starten. Persönlich geht es für sie um nichts mehr, aber sie können zum Zünglein an der Waage im Abstiegskampf werden. Der SV Crottendorf (7./38) reist zum FSV Pockau-Lengefeld (11./28), der noch um den Klassenerhalt kämpft. Dabei sind die Gastgeber zum Siegen verpflichtet, da sie zwei Punkte und neun Tore auf den FSV Burkhardtsdorf (10./30) aufholen müssen. Eben jene Burkhardtsdorfer treten beim Schlusslicht in Königswalde (14./11) an. Trainer Nico Barthold hat angekündigt, dass seine Elf alles in die Waagschale werfen wird. "Wir haben nicht vergessen, dass Pockau in der vergangenen Saison das gleiche für uns getan hat", so Barthold. "Und natürlich wollen wir zumindest einen versöhnlichen Saisonabschluss." Für den VfB Annaberg II (13./21) geht es beim SV Auerhammer nur noch um Kosmetik. (mit frgu)

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