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Lichtenberger zuhause furios

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Der SVL ist mit dem 4:1 gegen Ifa Chemnitz auf Platz 2 der Fußball-Landesklasse geklettert. Vor allem Torjäger Swen Häuser war nicht zu stoppen.

Lichtenberg.

Am Ende haben die Landesklasse-Fußballer des SV Lichtenberg die Aufgabe mit der großen Unbekannten souverän gelöst. 4:1 (3:0) bezwang der SVL am Sonntag den TSV Ifa Chemnitz und führt nach zwei Spieltagen gemeinsam mit Fortuna Chemnitz und dem Meißner SV die Tabelle der Staffel Mitte an. Alle drei Teams haben 6Punkte auf dem Konto.

Trainer Manuel Kluge zeigt sich vom Höhenflug seiner Truppe keineswegs überrascht. "Das ist der Lohn für die kontinuierliche Trainingsarbeit in der Vorbereitung", lobt der 31-Jährige, der dabei ausdrücklich seinen kompletten Kader einbezieht: "Alle Spieler haben ihren Anteil, dass es jetzt so läuft." Die Mannschaft habe sich Stück für Stück stabilisiert "und nun natürlich auch das nötige Selbstvertrauen", so Kluge. Das hatte sich der SVL in der Vorwoche beim Last-Minute-Sieg in Hartmannsdorf geholt.

Vor allem Swen Häuser machte gegen Ifa genau dort weiter, wo er beim 4:3 in der Nachspielzeit in Hartmannsdorf aufgehört hatte: Der 37-jährige Torjäger war in der Anfangsphase nicht zu stoppen und sorgte mit einem lupenreinen Hattrick für die 3:0-Führung. "Ein furioser Auftakt", strahlt Kluge, der seiner Elf in der 1. Halbzeit eine sehr gute Leistung bescheinigte. Einziges Manko: "Wir hätten noch klarer führen müssen". So hatten Danny Kluge sowie Kluge und Michel Drechsel im Duett sogar ein 5:0 auf dem Fuß. "Wir haben zwei sichere Tore verschenkt", so der SVL-Coach.

Nach dem Wechsel konnten die Gastgeber ihre gute Vorstellung aber nicht fortsetzen. So wie sich seine Mannschaft in der 2. Halbzeit präsentiert habe, sei er überhaupt nicht zufrieden, sagt Manuel Kluge. Mehrere Spieler hätten einen Gang zurückgesteckt. "Ein stärkerer Gegner bestraft das." Ifa konnte nach einer Stunde zumindest auf 3:1 verkürzen, beim SVL zog kurzzeitig Hektik ein. Das Team fing sich aber und erspielte sich erneut gute Möglichkeiten. Neuzugang Michael Nickel sorgte kurz nach seiner Einwechslung mit seinem ersten Tor im SVL-Trikot für das 4:1 und damit die endgültige Entscheidung. Mit dem SC Freital II warte nun eine definitiv härtere Nuss, blickt Trainer Kluge nach vorn. Aber die Mannschaft habe dafür nun genügend Selbstbewusstsein getankt. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht."

StatistikSV Lichtenberg: Bellmann, Stehr, Schneider (51. Peukert), Kokott, D. Kluge, Budach, Hauswald (73. Nickel), Miersch, Jäkel, Drechsel, Häuser (65. Geso) Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Häuser (5., 16., 31.), 3:1 Folge (58.), 4:1 Nickel (80.) - Schiedsrichter: Keller (Gornau) - Zuschauer: 135