VSV: Der erste Schritt ins Endspiel ist gemacht

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Die Oelsnitzer Regional- ligavolleyballer haben am Samstagabend mit einem 3:1-Heimsieg gegen den GSVE Delitzsch II das erste Halbfinale im Kampf um die Meisterschaft gewonnen. 220 begeisterte Fans machten das Spiel zu einem echten Erlebnis.

Oelsnitz.

"Eine Wahnsinns-Atmosphäre, ein sehr emotionales Spiel und ein vollauf verdienter Sieg gegen einen sympathischen Kontrahenten, der uns alles abverlangt hat", schwärmte der Oelsnitzer Trainer Alexander Krug noch lange nach der Partie, die seine Männer verdient gegen einen starken GSVE Delitzsch II gewonnen hatten. 3:1 (25:15, 19:25, 27:25, 25:14) hieß es vor einer Kulisse, die selbst den unterlegenen Gegner begeisterte.

Der erste Satz ging weitaus klarer an die Hausherren, als von den kühnsten Optimisten vermutet. Die Oelsnitzer gingen in Führung und gaben diese auch nicht mehr her. Schnell hatte sich der VSV einen komfortablen Vorsprung von zehn Punkten herausgespielt, den er beim 25:15 zum 1:0 nach Sätzen schnell ins Ziel brachte.

Der zweite Spielabschnitt verlief komplett anders: Delitzsch ließ sich von der tollen Stimmung in der Sporthalle Oelsnitz anstecken und brachte die Oelsnitzer mit der Einwechslung des ebenso fülligen wie schlagkräftigen Benedikt Bauer in die eine oder andere Verlegenheit. Beim 3:4 gingen die Gäste erstmals in Führung, beim 13:18 war eigentlich klar, dass der VSV nicht mehr herankommen würde. Mit 25:19 entschieden die Nordsachsen den zweiten Durchgang für sich.

Auch der dritte Satz verlief anfangs nicht zugunsten der Vogtländer. Die verloren nach dem 5:5 immer mehr den Faden, bis VSV-Trainer Krug beim 5:9 eine Auszeit nahm. "Auf geht's, Oelsnitzer Jungs!", sang die hauptsächlich aus Merkur-Fußballern bestehende "Sperkenfront" auf der Tribüne. Und tatsächlich drehten die Vogtländer nun auf. Doch diese brauchten nach einem zwischenzeitlichen 17:14 ganze vier Satzbälle, um den 27:25-Erfolg endlich einzutüten.

Zu Beginn des vierten Satzes sah es zunächst nicht so aus, als könnten sich die Einheimischen so einfach durchsetzen. 8:6 führten die Delitzscher, doch Oelsnitz drehte die Begegnung. Beim 14:12 war der Bann gebrochen, Oelsnitz baute seinen Vorsprung immer weiter aus und entschied den vierten Satz unerwartet klar mit 25:14 für sich. Mit Gesängen und Konfettiregen feierte der Fanblock den Sieg. "Besser hätten wir es nicht machen können", freute sich VSV-Kapitän Tim Neuber. "Ein zu Null war gegen diesen starken Gegner eh nicht drin."

Am kommenden Samstag reist der VSV zum Rückspiel nach Delitzsch, wo zwei gewonnene Sätze zum Finaleinzug reichen dürften. "Ganz ehrlich: Den genauen Modus hat man uns bis heute noch nicht mitgeteilt", sagte Alexander Krug.

Oelsnitz: Böhm, Meinhold, F. Schubert, Claus, J. Schubert, Sehr, J. Hanitzsch, J. Krug, Neuber, Masur

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