A-Trio im Lok-Angriff: Azimi, Alferekh und Asseth

In der Landesklasse West haben beide Zwickauer Stadtvertreter einen Dreier einfahren können. Und sie geizten nicht mit Toren.

Zwickau/Burkhardtsdorf.

Es war eine souveräne Vorstellung. Der ESV Lok Zwickau hat sich mit dem 4:0 (2:0)-Sieg gegen den SV Merkur 06 Oelsnitz/V. auf Rang 6 verbessert. "Wir haben jederzeit Ball und Gegner beherrscht und schön herausgespielte Treffer erzielt", freute sich Trainer Bernd Eichenmüller.

Gegen den ambitionierten Aufsteiger übernahm die Lok-Elf von Beginn an das Zepter. Ein Treffer von Mitzscherling fand wegen angeblichen Handspiels keine Anerkennung (7.). Wenig später fiel jedoch das 1:0. Wiederum war es Philipp Mitzscherling, der in die Lücke zwischen Torwart und Abwehrspieler spritzte und Aslan Azimi ins Spiel brachte, der artistisch vollendete (8.). Bereits nach 17 Minuten musste Mitzscherling verletzungsbedingt ersetzt werden. Für ihn kam Ghassan Alferekh, der für viel Unruhe in der Hintermannschaft der Gäste sorgte. Er bediente er in der 35. Minute mustergültig Ferenc Asseth, der Gegenspieler und Keeper stehen ließ und zum 2:0 einschob (35.). Auch im zweiten Abschnitt gaben die Marienthaler jederzeit den Ton an. Wiederum von Alferekh eingeleitet, landete das Leder bei Sven Schönherr, dessen Schussversuch am langen Pfosten erneut Azimi aufnahm und trocken unter die Querlatte wuchtete (47.). Jetzt traten auch die Gäste erstmalig etwas gefährlicher in Erscheinung. Richard Weber parierte jedoch den Schuss von Steinel (48). Nach 51 Minuten zeigte Hädicke im Gehäuse der Oelsnitzer eine Glanzparade, als Asseth per Kopf zum Torerfolg ansetzte. Immer wieder erspielte sich der A-Sturmtrio - Azimi, Alferekh und Asseth - Chance um Chance. Den Gästen wäre in der 79. Minute beinahe der Anschlusstreffer geglückt, doch sowohl den Kopfball nach Ecke von Oehm als auch den unmittelbar folgenden Angriff entschärfte Weber. In der 86. Minute machte der bärenstarke Azimi mit seinem dritten Treffer alles klar, als er sich am linken Flügel allein durchsetzte und eiskalt zum 4:0 einschob. (andro)

Im dritten Saisonspiel konnte der TSV Crossen beim FSV Burkhardtsdorf 1910 mit 3:1 (2:0) seinen ersten Sieg erringen. Innerhalb von drei Minuten gelang den Gästen durch Stürmer Florian Otto mit einem Distanzschuss aus zirka 35 Metern das 1:0, und kurz danach schloss Mittelfeldspieler Sebastian Doro einen schönen Spielzug nach Vorarbeit von Dominik Weis mit dem 2:0 erfolgreich ab. "Die erste Halbzeit haben wir gut gespielt und den Ball klug laufen lassen. Das 2:0 war verdient", betonte Trainer Sven Döhler.

Nachdem die Gastgeber nach der Pause durch Jonathan Schneckenbecher zum Anschlusstreffer gekommen war, erhöhten sie das Tempo und besaßen einige gute Chancen, die sie aber nicht verwerteten. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe Doro nach einem Befreiungsschlag für die Entscheidung sorgte, indem er sich überlegt gegen die Burkhardtsdorfer Abwehr und den Torhüter durchsetzte und das 3:1 markierte. Für den 24-jährigen Mittelfeldregisseur war es bereits sein drittes Tor in diesem Spieljahr. "Es war ein nicht unverdienter Auswärtserfolg. Wir haben unsere Konter in der zweiten Halbzeit nicht konsequent zu Ende gespielt und mussten deshalb so lange auf das dritte Tor warten", gestand Döhler. (rr)

Aufgebote Lok: Weber; Catterfeld; Bräu, Köppel, Rödel, Schönherr, Asseth, Balg, Jentzsch, Mitzscherling (17. Alferekh), Azimi

TSV: Kitruschat; Gedari, T. Schaller, Steudel, Krämer, Seidel (89. Kubec), Schmidt, Sachs (87. Maier), Doro, Weis, Otto (86. Berkefeld)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...