Abheben ist nicht erlaubt

Fußball: Hinspielpleite bei Hansa abgehakt

Zwickau.

Das erklärte Saisonziel des Drittligisten FSV Zwickau: am Saisonende über dem Strich stehen. Gemeint ist die Linie vor den Abstiegsplätzen. In der Winterpause erschien dieses Vorhaben ehrgeizig. Dass der Aufsteiger aber nach acht Rückrundenspieltagen sogar über dem Strich stehen würde, der die obere und untere Tabellenhälfte trennt, hätte keiner zu prophezeien gewagt.

Und trotz des 2:1-Erfolges in Regensburg herrschte am Mittwochabend auf der Heimfahrt keine übertrieben ausgelassene Stimmung. Sicher hat auch die Verletzung von Christoph Göbel (vorderes Kreuzband im rechten Knie gerissen) die Freude getrübt. Mit zuletzt vier Siegen in Folge hat sich die Zwickauer Mannschaft enormes Selbstvertrauen erkämpft. FSV-Cheftrainer Torsten Ziegner hat jedoch nicht den Eindruck bekommen, dass deshalb jemand abhebt. "Es ist unsere Aufgabe das gar nicht zuzulassen", sagt Ziegner.

Vor dem bevorstehenden Montagabendspiel gegen Hansa Rostock dürfte einigen noch die 0:5-Klatsche vom 25. September des vergangenen Jahres in unguter Erinnerung sein. Torsten Ziegner verschwendet jedoch keine Gedanken daran: "Ich bin keiner, der Ergebnisse aus der Hinrunde wertet und auf Wiedergutmachung aus ist", erklärt der 39-Jährige. "Wir versuchen, uns so perfekt wie möglich auf die Spiele vorzubereiten. Da hat das Hinspiel gar keine Bewandtnis mehr. Schon deswegen nicht, weil wir jetzt nicht mehr so Fußball spielen wie in der Hinrunde in Rostock."

Der Blick auf die Tabelle macht die Zwickauer Fans natürlich euphorisch. Nur vier Punkte bis zu einem Aufstiegsplatz! Und nach hinten acht Zähler Luft zur Abstiegszone. Torsten Ziegner: "Ich würde mir wünschen, dass sich diese Euphorie in den nächsten Heimspielen widerspiegelt und das Stadion ähnlich gut gefüllt ist wie gegen Chemnitz." (tc)

www.freiepresse.de/fsv-zwickau

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