Albert Prasse fährt aufs Podium

Große Freude beim Neukirchner Mini-Bike-Fahrer. Vom Heimrennen am Sachsenring konnte er seinen ersten Pokal in der 100-ccm-Klasse mit nach Hause nehmen.

Neukirchen.

Albert Prasse hatte dem Rennen des ADAC-Mini-Bike- Cups auf der legendären Rennstrecke entgegengefiebert. "Vor ein paar Wochen habe ich hier noch meinen Vorbildern aus der Moto GP zugejubelt, jetzt darf ich selbst hier fahren", freute er sich im Vorfeld auf das Rennen auf dem Sachsenring.

Schon im freien Training am Morgen zeigte er sehr gute Ergebnisse und fuhr die schnellsten Rundenzeiten. In den beiden Qualifikationsläufen wurden aber auch die Konkurrenten warm und setzten ihrerseits Zeichen. "Am Anfang lag ich noch auf Startplatz 2, am Ende nur noch auf Platz 6. Das hat mich schon gewaltig gewurmt", ärgert sich der Elfjährige. So startete er aus Reihe zwei in beide Wertungsläufe.

Angefeuert von zahlreichen Zuschauern, nahmen die 20 Nachwuchsrennfahrer Aufstellung im Fahrerlager 2. Von dort ging es auf die große Rennstrecke, durch das Omega und zurück auf die Fläche des Fahrerlagers. Vom Start weg fand sich Albert dabei vorerst auf Platz 6 wieder, konnte sich aber zügig seine Mitstreiter schnappen und nach 13,24 Kilometern Renndistanz über Silber jubeln. "Es waren ganz viele Freunde, Verwandte und die Sponsoren da. Das hat mich natürlich noch mehr angespornt." So war unter den Gratulanten auch Neukirchens Bürgermeisterin Ines Liebald vertreten, die sich extra die Zeit für einen Besuch genommen hatte.

Vor dem zweiten Rennen des Tages stieg die Aufregung dann kräftig. Nach einem guten Start lag er zunächst auf Platz 5 und versuchte einen Überholangriff auf seinen Vordermann. "Ich war eindeutig übermotiviert. Mein Bremsmanöver war zu spät und zu hart, da ging mir das Vorderrad weg, und ich lag im Kiesbett", ärgerte er sich über den Sturz in der ersten Runde. Nach einer kurzen Reparaturpause reihte er sich schließlich am Ende des Fahrerfeldes überrundet wieder ein.

Sein Glück im Unglück: Nach dem Unfall eines anderen Fahrers wurde das Rennen abgebrochen und neu gestartet. Albert wurde dabei auf Position 20 an den Start gestellt. "Es gab ein Sprintrennen über fünf Runden. Ich wusste also, dass ich nicht viel Zeit habe." Also legte er sich wie wild ins Zeug und rollte das Feld von hinten auf. Die Zielflagge sah er auf Platz 9. "Für die Voraussetzungen bin ich total zufrieden mit dem Endergebnis", freut er sich über das Erreichte. Nun stehen im kommenden Monat noch zwei Rennwochenenden auf dem Terminplan, bevor die Meistertitel im Mini-Bike- Cup feststehen: am 8. September im Schlüsselfeld (Oberfranken) und am 22. September in Templin. (amy)

www.albert-prasse.de

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