Auf zur Deutschen Meisterschaft

Ein Werdauer Judoka ist in Jena Mitteldeutscher U-18-Meister geworden. Der Judo-Club Crimmitschau glänzte bei den Kämpfen in der U 21.

Werdau/Crimmitschau.

Jegliche Freundschaft musste erst mal ruhen. Im Finale bis 66 Kilogramm der mitteldeutschen U-18-Meisterschaft standen sich mit Richard Eisel vom JSV Werdau und Bernhardt Berg (Chemnitzer PSV) keine Unbekannten gegenüber. Trotz der gemeinsamen Zeit an der Sportschule Leipzig schenken sich die beiden Kontrahenten auf der Matte nichts. So besiegte der Chemnitzer den Werdauer beispielsweise im September vergangenen Jahres im Finale bei dessen Heimturnier. Am Samstag in Jena revanchierte sich Richard Eisel aber erfolgreich und krönte sich zum mitteldeutschen Meister.

Das Duell mit Bernhardt Berg war hart umkämpft und ging über die reguläre Kampfzeit hinaus in die Verlängerung. Dort zeigte der JSV-Athlet keine Nerven und holte sich die notwendige Wertung zum Titelgewinn. In den drei Runden vor dem Finale siegte Eisel gegen Paul Porstmann (Stotterheimer JC), Anton Hofmann (BSC Motor Rochlitz) und Niclas Morgner (JV Ippon Rodewisch) jeweils vorzeitig. Viel Zeit zum Ausruhen hat der junge Judoka nicht, denn mit seinem starken Auftritt hat er sich für die Deutschen Meisterschaften der U 18 am 2. März in Leipzig qualifiziert.

Auch eine Altersklasse höher wurden in der U 21 die mitteldeutschen Meister in Jena gesucht. Der Judo-Club Crimmitschau schickte drei Akteure ins Rennen - und alle drei lösten das Ticket für die nationalen Titelkämpfe, die für diese Altersgruppe am 9. März in Frankfurt/Oder stattfinden.

In der Gewichtsklasse über 100kg schaffte Karl Theuring den Sprung aufs Podest. Bis zum Finale kämpfte er sich souverän durch das Turnier. Dort unterlag er jedoch dem Titel-Favoriten Fabian Meyer aus Gotha und brachte daher Silber mit nach Crimmitschau.

Einen schlechten Start in das Turnier erwischte Olivia Werler in der Gewichtsklasse bis 48 kg. Gleich der erste Kampf gegen Michelle Streit aus Wittenberg ging verloren. Davon ließ sie sich nicht unterkriegen und erkämpfte sich im weiteren Verlauf ebenso wie Theuring die Silbermedaille.

Marina Raak trat in der Gewichtsklasse bis 52 kg an. Sie zeigte sich konzentriert und zielsicher. Im Halbfinale konnte sie sich gegen die spätere Titelgewinnerin Finja Gloistein nicht durchsetzen und rutschte damit ins kleine Finale. Im Kampf um Platz 3 gab Raak noch einmal alles, zeigte technisch sauberes Judo und erkämpfte sich Bronze.

Insgesamt nahmen am Samstag knapp 200 Judoka an den mitteldeutschen Meisterschaften in Jena teil. Neben den Sportlern aus Sachsen starteten Athleten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt bei den Wettkämpfen. (ewer/reife)

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