BSV Sachsen: Mit kühlem Kopf in die heiße Phase

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2. Handball-Bundesliga: Wie die Zwickauer Frauen in Bremen bestehen wollen

Zwickau.

Die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau sind vor dem Auswärtsspiel der 2. Bundesliga am Samstag, 19.30 Uhr beim SV Werder Bremen doppelt gewarnt. Zum einen ließ Zwickau im November im Heimspiel gegen das damalige Schlusslicht aus dem Norden beim 27:27 einen Punkt liegen. Zum anderen kam vorige Woche mit Herrenberg auch einer der Zwickauer Mitkonkurrenten im Aufstiegskampf nicht über ein Remis (26:26) gegen Bremen hinaus. BSV-Trainer Norman Rentsch sieht seine Einschätzung aus dem Herbst bestätigt: "Ich habe schon vorm Heimspiel gegen Bremen gesagt, dass die Mannschaft für mich das Potenzial für das oberste Tabellendrittel hat. In den vergangenen Spielen war eine deutliche Entwicklung zu erkennen. Deshalb werden wir alles auf die Platte bringen müssen, um beide Punkte mitzunehmen", erklärt er.

Doch auch wenn sich Bremen inzwischen auf den neunten Platz verbessert hat: Bange machen gilt für Zwickau nicht. "Es gilt, kühlen Kopf zu bewahren. Wir werden die beiden letzten Trainingseinheiten ganz bewusst nutzen, um uns den Matchplan fürs Spiel zu erarbeiten", kündigte Norman Rentsch am Donnerstag an. Dabei ist es kein Geheimnis, dass mit einer stabilen Abwehrleistung der Grundstein für den 14. Saisonsieg im 18. Spiel gelegt werden soll. "Wir haben im Hinspiel nicht die nötige Stabilität gefunden, aber am Samstag die Chance, es wieder gutzumachen", sagt der Trainer. Sein Optimismus beruht auch auf der Tatsache, dass er sein Team aktuell als sehr fokussiert erlebt. So hoffen die BSV-Verantwortlichen auf einen genauso konzentrierten Start wie zuletzt nach der ähnlich langen Busfahrt nach Freiburg (29:21-Sieg).

Personell stehen dem Zwickauer Trainerduo Norman Rentsch/Detlef Schmidt bis auf die verletzte Kapitänin Isa-Sophia Rösike alle Spielerinnen zur Verfügung. Carlotta Fege könnte nach ihrer Knieverletzung erstmals wieder auf der Bank sitzen. Während das für sie eine positive Nachricht ist, möchten alle anderen möglichst auch spielen. "Wir haben mit der Mannschaft besprochen, dass in der heißen Phase der Saison die Zeit der Empfehlungen vorbei ist", sagt Norman Rentsch. Bedeutet: Die besten Sieben stehen auf der Platte. Das erhöht den Konkurrenzkampf: "Jede Spielerin kann sich mit höherer Trainingsqualität natürlich fürs Wochenende empfehlen."

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