Elite-Zweier bringt Pokal heim

Mit zehn Kunstradsportlern hat sich der ESV Lok am Deutschland-Cup in Lemgo beteiligt. Alle zeigten gute Leistungen.

Lemgo.

Die lange Anfahrt ins Westfälische hat sich für Bianca Müller und Philip Schott vom ESV Lok Zwickau gelohnt. Die Kunstradsportler feierten am Samstag beim Deutschland-Cup in der Sporthalle der Karla-Raveh-Gesamtschule in Lemgo einen großartigen Erfolg. Mit 99,74 ausgefahrenen Punkten setzten sich die beiden gegen die Konkurrenz im Elite-Zweier der offenen Klasse durch und standen bei diesem bedeutenden nationalen Wettbewerb ganz oben auf dem Treppchen.

Erstmals ist der ESV Lok mit einer so großen Gruppe von zehn Aktiven zur Qualifikationsrunde für die deutsche Meisterschaft der Elite gereist. Aus Sicht der Sportler und ihrer Trainer wurden von allen vier Mannschaften sehr hohe und zufriedenstellende Leistungen erbracht. Auf der Heimfahrt hatten die Zwickauer immerhin drei Fahrkarten für die nationalen Titelkämpfe am 21. Oktober in Neresheim (Ostalb) und einem Cup-Sieg im Gepäck.

Für das herausragende Ergebnis sorgten Bianca Müller und Philip Schott, die auf Rang 3 an den Start gegangen waren. Sie zeigten eine souveräne Vorstellung, mit der sie Donis/Guttknecht (RKV Islfeld) und Friemel/Petereit (RV 1926 Velbert) auf die Ehrenplätze verwiesen.

Ebenfalls in starker Verfassung präsentierte sich die Vierer-Elite-Mannschaft in der offenen Klasse. Bianca Müller, Philip Schott, Alexander und Maximilian Lehmann fuhren ein flüssiges Programm, ohne Stürze oder Unsicherheiten. Erstmals gelang es ihnen, alle Übungen ihrer Kür in der vorgegeben Zeit zu demonstrieren. Obwohl alles super lief, standen am Ende nur 113,80 Punkte auf der Anzeigetafel. Damit verpasste der Lok-Vierer um zwei Punkte den dritten Platz, den ihm der SKV Mörfelden wegschnappte.

Ihr Debüt im Elite-Bereich gaben Anna-Lena Rosin und Lisa Hiss im Zweier der Frauen. Sie starteten auf Platz 7 im Mittelfeld. Die große Aufregung legten beide mit dem Start-Zeichen ihrer Kür komplett ab. Mit einer herausragenden Haltung und Ausführung ihrer Übungselemente zeigten sie mit einer inneren Ruhe eine fehlerfreie und ästhetisch bravouröse Kür. Umso größer die Enttäuschung über das Ergebnis von 75,64 ausgefahrenen (bei 106 eingereichten) Punkten. Da konnten auch die Worte der Trainerin, die die Glanzleistung ihrer Schützlinge bei deren erster Saison im Elite-Bereich lobte, nur wenig Trost spenden.

Beim Lok-Vierer der Frauen (Lisa-Marie Hofmann, Alina Zeuner, Luisa Lehmannm Louisa Helbig), der die Kür mit einer deutlich verbesserten Haltung innerhalb der vorgegeben Zeit abspulte, kam es lediglich gegen Ende zu einem Zusammenstoß, der zu zwei Bodenberührungen führte. Die Freude über die erbrachte Leistung wurde durch den Blick zur Anzeigetafel getrübt. Mit 67,51 ausgefahrenen Punkten landete das Quartett auf Platz 13.

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