Fraureuther Kegler sind auswärts erfolgreich

2. Bundesliga: Knapper Sieg in Zöllnitz - Highlight gleich zu Beginn der Partie

Fraureuth.

Die Zweitliga-Kegler des VfB Eintracht Fraureuth sind am Samstag mit einem knappen Auswärtssieg beim KSV Rot-Weiß Zöllnitz in die neue Saison gestartet. Beim 5242:5221 sorgte Martin Weber gleich zum Auftakt des Duells für das Highlight des Tages. Er startete mit satten 497 Holz über seine ersten 100 Wurf und hielt auch im zweiten Abschnitt das Niveau hoch. So standen am Ende für das Geburtstagskind 948 Punkte auf der Anzeigetafel. Sie blieben das höchste Einzelergebnis der Begegnung.

Ein Grund zum Ausruhen war dieser Topwert aber lange nicht, da Pirmin Sorber überhaupt nicht ins Spiel fand. Die Fraureuther reagierten schnell und brachten bereits nach 60 Wurf Christian Schumann für ihn. Dieser hob das Resultat für beide auf erträgliche 825 Zähler. Die Zöllnitzer ließen im ersten Drittel die ganz großen Aktionen vermissen, sodass Eintracht mit 65 Kegeln in Führung ging. Den Vorsprung bauten die Gäste im zweiten Drittel auf 136 Holz aus. Dank einer guten Schlussbahn steuerte Ralf Wolfring 863 Punkte bei. Der in den letzten Wochen eher schwächelnde Willy Schumann untermauerte sein Motto "lieber schwach trainieren und dann stark spielen" vollends und fegte 902 Kegel von der Platte.

In Anbetracht der Spielstärke der Zöllnitzer Schlussstarter war dies jedoch immer noch keine Vorentscheidung. Zu allem Übel fand Reiner Schumann nie zu seiner Form und kämpfte sich nur auf 836 Punkte. Dabei verlor er auf seinen direkten Gegner Michael Hesse (898) 62 Zähler. Vor den letzten 25 Abräumern lagen die Hausherren schließlich mit neun Kegeln in Führung. Während Schumann an seinem Gegner dran blieb, räumte Armin Sonntag (gesamt 868) 27 Kegel mehr ab als sein Gegenspieler und sicherte somit den knappen Erfolg. Die 921 getroffenen Kegel, die der Zöllnitzer Kapitän Ralph Thiele in die Wertung brachte, gaben somit keinen Ausschlag mehr.

Eintracht-Kapitän Armin Sonntag resümierte nach dem Match: "Wir hatten gehofft, die Gastgeber zum Saisonbeginn und nach deren Querelen um ein schlüssiges Hygienekonzept auf dem falschen Fuß zu erwischen. Normalerweise sind die Randjenaer in der Lage, durchaus 300 Kegel mehr zu treffen."

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