Für EM und WM läuft er auch bei Kälte

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Leichtathletik: So bringt sich Tom Förster in Form

Glauchau.

Zehn Grad unter Null und reichlich Schnee - das schränkt auch die Trainingsmöglichkeiten der Sportler ein, die bisher trotz der Corona-Pandemie noch aktiv sein konnten. Für Mittelstreckenläufer Tom Förster aus Glauchau bringt das aktuelle Winterwetter besondere Bedingungen mit sich. "Sprints und Tempoläufe mache ich derzeit zu Hause auf dem Laufband", erzählt der 19-Jährige. Doch auch in die Kälte muss der Sportler regelmäßig. Denn zum Grundlagentraining gehören Ausdauerläufe. Die sind dann schon einmal 16 Kilometer lang und führen von Glauchau nach Hohenstein-Ernstthal. "Wirklich angenehm ist das nicht", sagt Förster, der deshalb auch erleichtert ist, dass sich die Trainingsmöglichkeiten wieder etwas verbessern.

Der junge Sportler, der seit vielen Jahren beim LAV Reichenbach unter der Leitung von Udo Hendel trainiert, kann ab dieser Woche auch Laufeinheiten in der großen Leichtathletikhalle des Chemnitzer Sportforums absolvieren. Denn für Kadersportler gibt es wieder entsprechende Möglichkeiten. Auch an einen Hallenwettkampf konnte Förster kürzlich teilnehmen. Am vergangenen Dienstag war er in Erfurt beim "Indoor-Meeting" am Start. Über die Strecke von 3000 Metern wurde er im Männerrennen mit einer persönlichen Bestzeit von 8:38,06 Minuten Zehnter. "Ich bin zufrieden, sehe aber noch Luft nach oben, weil ich mich ja nicht gezielt vorbereiten konnte", erklärt Tom Förster.

Er hofft , dass sich die Bedingungen weiter verbessern. Denn er hat dieses Jahr eigentlich große Ziele. Die U-20-Europameisterschaft in Estland und die Weltmeisterschaft in Nairobi in Kenia stehen unter anderem im Kalender. Um sich zu qualifizieren, müssen die Sportler Normzeiten laufen. "Die sind für mich in Reichweite", sagt Tom Förster, der noch nicht ganz sicher ist, ob er sich auf die 3000 oder die 5000 Meter konzentrieren will. Neben dem Sport beschäftigt ihn auch noch ein anderes Thema. Im Juni stehen die Prüfungen für das Fachabitur im Beruflichen Schulzentrum in Lichtenstein an. Tom Förster ist optimistisch. Allenfalls in Englisch klemmt es nach Einschätzung des 19-Jährigen noch etwas. (mpf)

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