HC startet ohne Ausrutscher in Saison

Die Trainer des Handball-Sachsenligisten aus Glauchau und Meerane teilen sich in die Arbeit: Felix Kempe kümmert sich um die Leute aus dem Rückraum, Oliver Pflug arbeitet mit den Außenspielern.

Glauchau/Meerane.

Vier Spiele, vier Siege: Der HC Glauchau/Meerane ist optimal in die neue Saison der Handball-Sachsenliga gestartet und als einzige Mannschaft noch verlustpunktfrei. Das Team um Spielmacher David Kylisek hat die Heimspiele gegen SG Leipzig III, HSG Neudorf/Döbeln, HVH Kamenz und HSG Riesa/Oschatz gewonnen. Obwohl es sich um Gegner handelte, die allesamt in der unteren Hälfte der Tabelle zu finden sind, ist Co-Trainer Oliver Pflug zufrieden: "Wir haben uns in den letzten Wochen stetig gesteigert und auch den verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Christian Staude gut weggesteckt."

Die Verantwortung für die Mannschaft tragen zwei verhältnismäßig junge Übungsleiter: Trainer Felix Kempe ist 28 Jahre alt, Co-Trainer Oliver Pflug zählt 34 Lenze. Sie mussten ihre aktive Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen beenden. Die Übungsleiter haben sich auf eine klare Aufgabenverteilung verständigt. Felix Kempe konzentriert sich auf die Rückraumspieler, Oliver Pflug beschäftigt sich mit den Leuten, die auf den Außenpositionen und am Kreis zum Einsatz kommen. "Dadurch können wir in den Trainingseinheiten individuell in kleinen Gruppen arbeiten", sagt Kempe, der für die Ansprachen in der Kabine verantwortlich ist. Dagegen kümmert sich Oliver Pflug um die Statistik. "Wenn wir eine ungerade Anzahl an Spielern im Training haben, dann läuft er im Abschlussspiel auch selbst auf", sagt Felix Kempe über seinen Assistenten.

In der Offensive kann die Verantwortung bisher auf breite Schultern verteilt werden. David Kylisek kommt auf 25 Tore. Dahinter folgen Franz Schmidt mit 19 Treffern, René Pechmann (18) und Sebastian Poppitz (17). Die aktuelle Punktspielpause soll auch für einen Feinschliff genutzt werden. "Wir trainieren den Abschluss unter Bedrängnis", sagt Kempe. Das heißt: Auch wenn die HC-Akteure hart attackiert werden, sollen sie den Ball noch gefährlich auf den Kasten beziehungsweise sicher zum Mitspieler bringen.

Die beiden HC-Übungsleiter haben sich auf einen Grundsatz verständigt: Sie konzentrieren sich auf die eigene Mannschaft und nicht auf die Konkurrenz. Deshalb wollen sie auch die Frage, wer im Kampf um den Titel zu den härtesten Kontrahenten gehört, (noch) nicht beantworten. Bei einem Blick auf die Tabelle kristallisiert sich aber schon eine Spitzengruppe heraus. Dazu gehören - neben dem HC Glauchau/Meerane - der EHV Aue II (9:1), Koweg Görlitz (8:2) und Germania Zwenkau (6:2).

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