Herrenberg ist kein gutes Pflaster für BSV-Damen

Handball, 2. Bundesliga: Zwickauerinnen kehren mit leeren Händen heim

Herrenberg.

Es bleibt dabei: Herrenberg ist kein gutes Pflaster für die Zweitliga-Handballdamen des BSV Sachsen. Von den letzten vier Gastspielen bei den "Kuties" konnte Zwickau nicht einen einzigen Zähler mit nach Hause bringen. Im März 2016 hatten die Muldestädterinnen dort mit elf Toren Unterschied verloren (19:30), in der vergangenen Saison waren es zehn Tore Differenz (22:32). Zweistellig ist es diesmal zwar nicht geworden, aber das ist wenig tröstlich. Denn leer ging man trotzdem aus. Beim Aufeinandertreffen am Sonntagnachmittag hat sich der BSV bei der SG H2Ku Herrenberg deutlich mit 22:30 (11:18) geschlagen geben müssen.

Zwar brachte Jenny Choinowski ihr Team nach 41 Sekunden in Führung, doch dem Gastgeber gelang rasch die Wende zum 4:1 (5.). Bis zum 8:6 (15.) blieb Zwickau noch auf Tuchfühlung, doch man vermochte das Ruder nicht wieder herumzureißen. Herrenberg konterte die Sachsen eiskalt aus. "Obwohl die körperlich unterlegen sind, die gehen konsequent in die Lücken und schonen weder Freund noch Feind", meinte BSV-Trainer Rüdiger Bones anerkennend zum wuchtvollen Vorgehen der "Kuties". Trotz des klaren Pausenrückstands versuchte Zwickau, eine Aufholjagd zu starten. "In der zweiten Halbzeit habe ich umgestellt auf eine 5:1-Abwehr mit Josy Kallenberg vorn", berichtet Bones. "Da hatten wir sie eigentlich schon." Doch als sein Team drauf und dran war, in Reichweite zu kommen, schlug das Pendel wieder zurück. "Es ist eben fatal, dass wir oft so einfache Abspielfehler ohne Not machen", ärgert sich der BSV-Trainer.

Am Sonnabend ist Wiedergutmachung angesagt. Gegen die DJK/ MJC Trier sind zwei Punkte Pflicht. Dann gibt es in Neuplanitz auch ein Wiedersehen mit der Ex-BSV-Torhüterin Aleksandra Baranowska.

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