In neun Rennen acht Siege herausgefahren

Hinter Adrian Hähle liegt eine erfolgreiche Motorradrennsportsaison. Dabei war der Pilot vom AMC Sachsenring nicht so oft am Start.

Hohenstein-E./Oberlungwitz.

Mit Adrian Hähle hat der Automobil- und Motorrad-Club Sachsenring (AMC) einen ausgemachten Zweitaktspezialisten in seinen Reihen, der 2019 in diesem Segment des Motorradrennsports wieder voll angreifen will.

Da der 20-Jährige im vergangenen Jahr kurz vor dem Abschluss seiner Lehre zum Zweirad-Mechatroniker stand, hatte er seine rennsportlichen Aktivitäten etwas eingeschränkt. Wenn er aber startete, stand er nach dem Rennen immer auf dem Podium. So bestritt Adrian Hähle mit seiner 125-er Einzylinder-Honda-RS nur vier von 20 Rennen der Internationalen Zweitakt-Trophy (IZT), wobei er die Zielflagge viermal als Erster gesehen hat und damit Siebenter im Gesamtklassement wurde.

An der insgesamt elf Rennen umfassenden Internationalen Zweitaktmeisterschaft (IZM) nahm Adrian Hähle fünfmal teil und fuhr vier Siege ein. Nur auf dem Sachsenring musste er sich dem Oberlungwitzer Aprilia-Piloten Patrick Unger geschlagen geben und mit Platz zwei vorliebnehmen. Am Schluss stand für Hähle der dritte Endrang in der Internationalen Zweitaktmeisterschaft zu Buche.

Neben der aktiven Fahrerei unterstützte er im vergangenen Jahr auch seine 14-jährige AMC-Clubkameradin Lucy Michel als Mentor im ADAC-Minibike-Cup, wofür sich die junge Dame mit Meisterschaftsplatz drei bedankte. Sie wird in diesem Jahr auf eine KTM-RC 390 umsteigen und in den ADAC-Junior-Cup wechseln, wobei die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Adrian Hähle fortgesetzt werden soll.

Zurzeit werden die beiden 125-er Zweitakt-Hondas des Hähle-Racing-Teams, dem Vater Bertram Hähle vorsteht, technisch für die Rennsaison in diesem Jahr flott gemacht. Dabei können die Hähles, wie in den Jahren zuvor auch schon, auf tatkräftige Hilfe und Unterstützung von Patrick Unger und dessen Vater Tobias aus Oberlungwitz setzen. Als frischgebackener Zweirad-Mechatroniker wird Adrian Hähle dann wieder öfter in den Rennen der Internationalen Zweitaktmeisterschaft und der European Moto-Trophy, wie die ehemalige Zweitakt-Trophy neuerdings heißt, an den Start gehen.

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