Kappler bleibt in England ohne Punkte

Motorrad-Rennsport: Oberlungwitzer kommt beim sechsten WM-Rennen zu Sturz

Oberlungwitz.

Ohne die ersehnten Punkte hat Motorrad-Rennfahrer Max Kappler aus Oberlungwitz am Sonntag die Heimreise von der sechsten Station der Supersport 300 Weltmeisterschaft in Donington (England) angetreten. Ein selbst verschuldeter Sturz beim Versuch, Plätze gutzumachen, sorgte für die entsprechende Ernüchterung.

Dabei hatte sich der 21-Jährige das ganze Wochenende über in Angriffslaune befunden. "Wir haben weitere Fortschritte beim Setup gemacht. Leider konnte ich das im Rennen nicht umsetzen. Der Fehler sollte nicht passieren, passiert aber halt manchmal", sagte Max Kappler. Sein Blick geht schon wieder nach vorn: "Jetzt gilt es, den Kopf von diesem Ergebnis wieder freizubekommen und im September wieder anzugreifen."

Hatten der Oberlungwitzer und sein Team am Freitag in den beiden freien Trainingssitzungen versucht, die optimale Abstimmung für das Bike zu finden, so machte der Wetterwechsel am Samstag alle bis dahin gesammelten Informationen wertlos. Im dritten freien Training am Samstagmorgen sammelte Max mit Platz 4 in seiner Gruppe wieder viel positive Regenerfahrung.

Im Qualifying am Samstagmittag wurde Max stets unter den ersten Sechs geführt. Er verpasste es aber, zum Trainingsende zeitlich noch einmal nachzulegen. Der erhofften Zeitverbesserung wurde zunächst durch einen eigenen Fehler und in der letzten Runde durch zu viel Verkehr auf dem Kurs ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Startplatz 26 von 54 Fahrern war nicht das, was Max Kappler schon am Samstagmorgen gezeigt hatte. Im Rennen letztlich entschied er sich nicht unbedingt für die richtigen Linien in den ersten beiden Runden, sodass der beabsichtigte Angriff auf die Punkte schwerer fiel als erwartet. Zur Abrundung passierte dann noch ein kleiner Fehler, der zum Sturz führte. Max Kappler fuhr zwar weiter, musste das Bike aber eine Runde später abstellen. (fp)

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