Lok peilt positives Ergebnis zum Rückrundenstart an

Fußball-Landesklasse: Zwickau muss in Oberlungwitz ein Trio ersetzen und weiß um Heimstärke des Aufsteigers

Zwickau.

Ohne die erfahrenen Abwehrspieler Marius Catterfeld und Ralf Köppel, die beide verletzt sind, bestreitet der ESV Lok Zwickau am Sonntag, 14 Uhr beim Oberlungwitzer SV seinen Rückrundenauftakt in der Fußball-Landesklasse West. Auch Mittelfeldakteur Martin Sommer wird fehlen. Er erhielt im letzten Hinrundenspiel beim TSV Ifa Chemnitz die gelb-rote Karte und ist für das erste Punktspiel 2020 gesperrt. In der Lok-Abwehr wird es deshalb Veränderungen geben. So rückt wahrscheinlich der 33-jährige Routinier Marcus Balg vom Mittelfeld in die Innenverteidigung. Ob die zwei Zugänge David Günnel (Mittelfeld) und Fabian Haugk (Sturm) von Beginn an zum Einsatz kommen, steht noch nicht fest.

"Wir wollen mit einem positiven Ergebnis in die Rückrunde starten und definitiv aus Oberlungwitz etwas Zählbares mitnehmen. Ich erwarte ein schweres Spiel", sagt Lok-Trainer Sven Döhler. Der Aufsteiger und Gastgeber gilt als sehr heimstark. In zehn Spielen im Stadion An der Erlbacher Straße holten die Oberlungwitzer 19 Punkte. Unter anderem wurden die drei Mitaufsteiger FSV Grün-Weiß Klaffenbach (3:0), VfB Mühltroff (2:1) und FC Stollberg (6:1) besiegt. Die Zwickauer kamen in ihren bisherigen acht Auswärtsspielen dagegen nur auf sieben Punkte. Diese magere Ausbeute ist in den sieben Partien der Rückrunde zu verbessern.

Dass dies nicht einfach werden wird, dürfte dem gesamten Lok-Team allerdings klar sein. Denn mit Spielen beim FSV Motor Marienberg (Herbstmeister) und VfB Fortuna Chemnitz (Vizemeister 2019) stehen danach zwei weitere schwere Auswärtsaufgaben bevor. (rr)


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