Spannung im Tabellenkeller

Mit einem Sieg können die Oberliga-Fußballer aus Hohenstein-Ernstthal am Samstag die direkten Abstiegsränge verlassen. Sachsenliga-Schlusslicht VfB Empor Glauchau bestreitet eine Partie mit Endspielcharakter.

Hohenstein-E./Glauchau.

21 Zähler können die Oberliga-Fußballer des VfL Hohenstein-Ernstthal aus ihren sieben Spielen bis zum Ende der Saison noch holen. Eine Klasse tiefer hat der VfB Empor Glauchau sogar noch neun Partien in der Sachsenliga vor der Brust. Es ist also theoretisch noch genügend Zeit für die beiden Vereine, die derzeit auf einen Abstiegsplatz stehen, eine Aufholjagd zu starten. Die Partien am Wochenende gegen die direkten Tabellennachbarn sind dennoch von besonderer Bedeutung.

Oberliga: VfL 05 Hohenstein-Ernstthal - TV Askania Bernburg. Auf Platz 14 stehend hat der VfL 05 (22 Punkte) im Spiel gegen den Askania Bernburg (13. Platz/ 23 Punkte) beinahe die Pflicht zu siegen. "Druck gehört irgendwie immer dazu. Damit können wir - denke ich - umgehen", sagt VfL-Trainer Steve Dieske. Vor der kurzen Osterpause wäre ein Sieg immens wichtig, deshalb wurde die letzte Heimniederlage gegen Jena auch nur kurz analysiert und dann in die Schublade gelegt. Herausholen kann Hohenstein-Ernstthal dagegen die Erinnerungen an den 2:1-Auswärtserfolg im Hinspiel. Torschützen waren damals Daniel Heinrich und Maik Georgi. Hinter Georgi steht für das Rückspiel ein dickes Fragezeichen und auch bei Max Schmeling ist unklar, ob er auflaufen kann. Dagegen kehrt mit Fabian Erler ein wichtiger Spieler für die Offensive zurück. Definitiv fehlen werden der verletzte Guido Heßmann und Christopher Wittig, der mit der deutschen Futsal-Nationalmannschaft zwei Länderspiele gegen Österreich absolviert.

Anstoß Sa., 14 Uhr (Kunstrasenplatz am Schützenhaus). Sachsenliga: VfB Empor Glauchau - BSC Rapid Chemnitz. Das Spiel ist nicht nur wichtig für die Teams, da Schlusslicht Glauchau bereits sechs Zähler Rückstand auf den Vorletzten Rapid Chemnitz hat - es ist auch ein besonderes Duell für Jens Haprich. Der Spielertrainer des VfB Empor trug zwischen Anfang 2014 und Mitte 2015 das Trikot des BSC. "Die Tagesform und die Einstellung entscheiden über den Ausgang", so der 40-Jährige. Er muss dabei unter anderem auf Patrick Müller und Benjamin Aurich sowie den erkrankten Toby Ammon verzichten. Die Entscheidung, wer die Ammon-Position im Sturmzentrum einnimmt, fällt kurzfristig. Der VfB Empor zeigte zuletzt zuhause und auswärts zwei unterschiedliche Gesichter. Vor den eigenen Fans wurde Spitzenteam Kamenz bezwungen, in fremden Gefilden gab es eine Packung in Radebeul. "Wir haben uns in den Heimspielen an die taktische Marschrichtung gehalten und guten Fußball gezeigt. Auswärts ist uns das nicht gelungen", so Haprich.

Anstoß So., 15 Uhr (Kunstrasenplatz Sportpark Meeraner Straße).

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